Boox Palma 2 Pro: E-Reader im Smartphone-Format im Test
Der Boox Palma 2 Pro ist ein E-Reader mit Smartphonequalitäten: Mit dem Stylus schreibt man auf farbigem E-Ink, er funkt im 5G-Netz und läuft mit Android.
(Bild: Andreas Wodrich / heise medien)
Es sieht aus wie ein Smartphone, fühlt sich an wie ein Smartphone und ist so groß wie ein Smartphone, ist aber ein E-Book-Reader. Allerdings handelt es sich beim Boox Palma 2 Pro um keinen gewöhnlichen E-Reader. Denn durch den Android-Unterbau kann er mehr als Kindle und Co. und auch vom Vorgänger setzt sich der Reader ab. Die Pro-Version des Palma ist 5G-fähig und mit Farbdisplay und Stiftfunktion bestückt.
Äußerlich hat sich wenig getan. Boox verpackt den Reader in einem handlichen Kunststoffgehäuse mit aufgerauter Rückseite, das gut in der Hand liegt. Der 6,1-Zoll-Bildschirm (etwa 6,9 × 13,9 Zentimeter) ist von breiten Rändern umgeben. In den Gehäuserahmen ist auf der rechten Seite eine Wipptaste eingelassen, mit der man blättert, scrollt oder die Lautstärke anpasst. Das Verhalten der Taste kann man für jede App einzeln festlegen. Darüber liegt eine frei belegbare Taste, mit der man etwa einen Seiten-Refresh anstößt oder eine App öffnet. Gegenüber ist der Einschalter mit integriertem Fingerabdrucksensor untergebracht.
Im Palma 2 Pro steckt ein E-Ink-Bildschirm der Kaleido-3-Variante. Über dem monochromen E-Ink-Bildschirm, der 16 Graustufen darstellen kann, liegt ein Farbfilter. So zeigt der kleine E-Reader maximal 4096 Farben an. Da die Filtertechnik Auflösung kostet, geschieht das in einer Pixeldichte von 150 dpi, während Schwarz-Weiß-Inhalte in schärferen 300 dpi angezeigt werden. Wer vornehmlich Magazine liest, wird sich an den Farben erfreuen. Liest man dagegen nur Bücher, ist monochrome E-Ink-Technik vorzuziehen, da der Farbfilter sich auch dann bemerkbar macht, wenn man ihn nicht braucht. Er legt einen Grauschleier über den Inhalt und kostet Kontrast.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels "Boox Palma 2 Pro: E-Reader im Smartphone-Format im Test". Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.