Mehr Effizienz, weniger Menschen: KI im Fahrzeugbau

Neuronale Netze für Mustererkennung sind in der Autoproduktion seit Langem im Einsatz. „Große“ KI soll nun die Effizienz stärker steigern und Energie sparen.

Artikel verschenken
vorlesen Druckansicht 2 Kommentare lesen

(Bild: Ulrike Weis / KI / heise medien)

Lesezeit: 16 Min.
Von
  • Dirk Kunde
Inhaltsverzeichnis

Plötzlich wird es taghell unter der Karosserie des Audi A6. Acht Kameras schießen Fotos, die Sekundenbruchteile später als kombinierte Aufnahme auf einem Monitor am Rande der Fertigungsstraße erscheint. Es ist ein Suchbild und eine KI-Anwendung soll darin etwas finden.

In Halle C11/13 im Audi-Werk Neckarsulm heben, schweißen und nieten mehr als 1000 Roboterarme auf drei Etagen Karosserieteile für die Modelle A5 und A6. An 900 davon sind Schweißzangen befestigt. Mit viel Energie verbinden sie die Teile aus Stahl. Eine einzige Karosserie hat rund 7500 Schweißpunkte. Bei einem Kombi mit Panoramaglasdach sind es sogar noch mehr. Beim Punktschweißen entstehen Spritzer. Teile des Metalls lösen sich aufgrund der Hitze und springen an andere Stellen der Karosserie, wo sie abkühlen und haften bleiben.

c’t kompakt
  • Schon heute ist KI in der Autofertigung gang und gäbe, etwa in der Qualitätskontrolle.
  • Ob humanoide Roboter in Zukunft eine Rolle spielen, bleibt fraglich.
  • Arbeitsschritte für Menschen werden erleichtert oder fallen langfristig weg.
Mehr zum Thema Künstliche Intelligenz (KI)

An den meisten Stellen ist das unproblematisch. Wo aber später Kabel liegen oder andere Bauteile montiert werden, sind scharfkantige Metallreste eine Gefahr. Ein Mitarbeiter entfernt die Spritzer mit einem Schleifer.

Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels "Mehr Effizienz, weniger Menschen: KI im Fahrzeugbau". Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.