Wie realistisch ist Project Hail Mary? „Der Astronaut“ im Wissenschaftscheck

Von Astrophagen, Eridianern und Raumfahrt – im Science-Fiction-Film mit Ryan Gosling verschmilzt Fakt mit Fiktion. Wir prüfen, was möglich ist und was nicht.

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Ryan Gosling als Ryland Grace in Project Hail Mary

(Bild: Amazon Content Services / Jonathan Olley)

Lesezeit: 18 Min.
Inhaltsverzeichnis

Ein mysteriöser Mikroorganismus frisst die Sonne, und einzig ein Mittelschullehrer kann die Menschheit vor dem Tod durch eine neue Eiszeit retten. In einer Suizidmission reist er zu einem fremden Stern und versucht gemeinsam mit einem steinernen Alien, ihre beiden Heimatplaneten zu retten.

Dies ist, in wenigen Sätzen, die Handlung des neusten Kinohits „Der Astronaut – Project Hail Mary“. Er basiert auf dem 2021 erschienen Roman von Andy Weir, der auch schon die Vorlage zum Blockbuster „Der Marsianer“ mit Matt Damon geschrieben hat. Doch so fantastisch die Handlung von „Der Astronaut“ auch klingen mag, sie fußt auf realer Wissenschaft. Weirs Bücher zählen zur harten Science-Fiction – ein Genre, das sich durch besondere wissenschaftliche Genauigkeit auszeichnet.

c’t kompakt
  • Die fiktiven Astrophagen sind außerirdische Mikroorganismen, die der Sonne Energie entziehen und eine globale Katastrophe auslösen. Sie nutzen dazu die reale Äquivalenz von Masse und Energie.
  • Autor Andy Weir berücksichtigt in seiner Geschichte reale Prinzipien der Relativitätstheorie, um die Elemente der Raumfahrt so realistisch wie möglich zu gestalten.
  • Die für die Geschichte relevanten Sterne Tau Ceti und 40 Eridani gibt es wirklich. Weir kreierte Rockys Physiologie basierend auf den Fakten, die über seine angebliche Heimat bekannt sind.
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Wie gut dies gelungen ist, soll dieser Artikel genauer beleuchten. Dabei kommen relevante Handlungselemente aus dem Film zur Sprache – wer Spoiler vermeiden möchte, sollte den Text erst nach dem Kinogang genießen. Von Astrophagen über den resistenten Stern Tau Ceti bis zum knuffigen Stein-Alien Rocky schauen wir uns an, wie tief die Physik reicht und wo Fiktion beginnt. Wir fokussieren uns dabei auf Fakten aus dem Film, beziehen jedoch Hintergrundinformationen aus dem Buch ein.

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