IBM und Sun verlängern ihre Java-Partnerschaft
Vor zehn Jahren hat IBM erstmals Java von Sun lizenziert. Diese Kooperation wurde nun um weitere zehn Jahre verlängert.
IBM und Sun haben ihre seit zehn Jahren währende Kooperation für die Programmiersprache Java um weitere zehn Jahre verlängert. Big Blue wird weiterhin Java-Technologien von Sun lizenzieren, teilen die beiden Unternehmen mit, einschließlich der Enterprise-, der Standard-und der Micro-Edition sowie Java Card. Sun und IBM wollen ebenso wie bisher die Weiterentwicklung von Java durch die weltweit 4,5 Millionen Entwickler fördern.
Außerdem haben die beiden Unternehmen angekündigt, Middleware-Support für das Betriebssystem Solaris 10 auf Sparc- und x64-Systemen zu leisten. Das gelte für die IBM-Software DB2, Rational, Tivoli und WebSphere. Dazu wollen sie die Kompatiblität testen und Leistungsverbesserungen vornehmen.
Die neue Java-Vereinbarung wurde rund ein Jahr vor dem Auslaufen des Lizenzvertrags geschlossen. Big Blue hat sich mit seinem breiten Angebot an Middleware und Entwicklungswerkzeugen als wichtigster und mächtigster Mitspieler für Sun im Java-Markt erwiesen -- trotz einiger Kabbeleien Anfang vergangenen Jahres über ein Open-Source-Java. Java ist für den Computerriesen gleichfalls so wichtig geworden, dass die Verlängerung der Lizenz wohl nie in Frage stand. Es kann bestenfalls um die Konditionen gegangen sein - doch dazu schweigen sich beide Seiten aus.
Zur Entwicklerkonferenz JavaOne siehe auch: (anw)
- Sun gibt Ausblick in die Java-Zukunft
- Blu-ray-Player erhalten Java-Steuerung
- Aktualisiertes Java Entwicklerkit bei Sun
- Sun öffnet Quellcode für Java Enterprise Application Server
- Java fĂĽr Handys wird ausgebaut
- Nokia setzt auf die Fernkonfiguration von Series-60-Handys
- Blu-ray-Player erhalten Java-Steuerung