Online-Fallen: Dark Patterns erkennen und widerstehen
Manipulative Designs verleiten Verbraucher dazu, Entscheidungen zu treffen, die ihren Interessen widersprechen. Wir zeigen, wie Sie nicht darauf hereinfallen.
(Bild: Ulrike Weis / KI / heise medien)
Schnell zugreifen, das Angebot gilt nur noch 20 Minuten!“ drängelt ein Banner im Onlineshop, direkt darunter: „Nur noch 3 Exemplare vorrätig“. Und das Pop-up für den Newsletter enthält die Schaltflächen „Abonnieren“ und „Ich möchte nicht über die neuesten Modetrends informiert werden“ – nur drei Beispiele für Designmuster, die man als Dark Patterns bezeichnet.
Solche manipulativen Designelemente finden sich überall – auf Websites, in Apps, in E-Mail-Newslettern und in etlichen anderen Medien –, weil viele Menschen auf sie reagieren. Das hat damit zu tun, dass sie tief im Gehirn verankerte, unbewusst ablaufende Prozesse ansprechen: Sie hacken unser Bewusstsein. Auf dem Smartphone, das viele Verbraucher immer in Reichweite haben, wirken sie besonders effektiv.
- Social-Media-Plattformen, Webshops und Onlinespiele nutzen manipulative Designmuster, um Nutzer zu Entscheidungen zu verleiten, die ihren Interessen widersprechen.
- Diese Dark Patterns funktionieren auch deshalb so gut, weil sie das Entscheidungszentrum im Gehirn umgehen und Hirnareale ansprechen, die darauf nicht vorbereitet sind.
- Wer die Methoden kennt, ein paar technische Kniffe und Hilfsmittel einsetzt sowie online mit kühlem Kopf agiert, fällt nicht so schnell auf Dark Patterns herein.
Der Artikel zeigt, welche Muster dahinterstecken, wie sie funktionieren und warum sie so zuverlässig wirken. Wer die Maschen kennt, der registriert sie in Zukunft besser und kann ihnen besser widerstehen. Kleine Verhaltensänderungen im Umgang mit dem Smartphone und technische Hilfsmittel helfen zusätzlich.
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