Lamborghini Murciélago: Nachschlag vom Tuner
Das spanische Wort „Murciélago“ steht für einen historischen Kampfstier und heißt auf Deutsch „Fledermaus“. Der Tuner JB Car Design nimmt für seine Kreation kurzerhand die englische Version und nennt sie „Bat“ LP640
- skr
Alsdorf, 21. Oktober 2010 – Das spanische Wort „Murciélago“ steht für einen historischen Kampfstier und heißt auf Deutsch „Fledermaus“. Der Tuner JB Car Design nimmt für seine Kreation kurzerhand die englische Version und nennt sie „Bat“ LP640. Der Lamborghini wird außen mit einem radikalen Aerodynamik-Kit aus Karbon neu eingekleidet. Das Kit ist auf 75 Exemplare limitiert. Es besteht aus einer Frontstoßstange mit seitlichen Luftöffnungen, einer Frontspoilerlippe, Scheinwerferblenden, Seitenschwellerfinnen, einer Heckstoßstange mit seitlichen Luftöffnungen und einem Heckdiffusor.
Klappengesteuert
Der 6,5-Liter-V12-Motor des Murciélago leistet ab Werk 640 PS. In einer ersten Stufe bringt der Tuner die Maschine auf 710 PS. Die Leistungssteigerung enthält unter anderem ein Chiptuning und einen geänderten Ansaugtrakt. Die zweite Stufe bringt weitere 40 PS und macht den Zwölfzylinder 750 PS stark. Möglich macht das ein „tiefgreifender, mechanischer Motorumbau“. Mehr will Firmenchef Jürgen Beckers dazu nicht verraten. Die beiden Leistungsstufen machen auf ihren Zuwachs über eine klappengesteuerte Abgasanlage samt Sportkats und Fächerkrümmer aufmerksam.
Lamborghini Murciélago: Nachschlag vom Tuner (12 Bilder)

JB Car Design tunt den Lamborghini Murciélago zum "Bat" LP640 um
Saug-Effekt
Die neue Lackierung besteht aus einer sechs Schichten, die mit „HighSolid“-Klarlack mehrfach versiegelt werden. Zusätzlich kann ein zweiteiliger Karbon-Heckspoiler geordert werden, der einen höheren Anpressdruck erzeugen soll. Außerdem bietet der Tuner eine „Ground-Effect-Unterboden-Optimierung“ an, um die Straßenlage bei hohem Tempo zu verbessern. Dazu gehört beispielsweise eine Verkleidung der vorderen Dreieckslenker. Außerdem sind Matten unter dem Fahrzeug so angeordnet, dass sie die Luft weg von den Rädern und hin zum Diffusor leiten. Nach Firmenangaben wirkt die Konstruktion oberhalb von 120 km/h.