Roding Roadster: Ab dem 2011 zu kaufen
Der Roding Roadster, wie der offene Flitzer offiziell heißt, ist nach seinem Heimatort Roding benannt. Ende 2011 soll die Produktion starten, bis dahin will der Hersteller auch das Design gründlich überarbeiten
- rhi
Haar, 22. Oktober 2010 – Der Autohersteller Roding dürfte nur den Wenigsten ein Begriff sein. Der Roding Roadster, wie der offene Flitzer offiziell heißt, ist nach seinem Heimatort Roding in der Oberpfalz benannt. Ein erster Vorserien-Prototyp wurde auf der IAA 2009 vorgestellt, derzeit wird das Serienfahrzeug entwickelt. Ende 2011 soll die Produktion starten, bis dahin will der Hersteller auch das Design gründlich überarbeiten.
Nur rund 3 Kilo pro PS
Der 3,82 Meter lange Sportler wird nach Angaben des Unternehmens von einem „leistungsstarken Sechszylinder-Turbomotor eines renommierten Herstellers“ angetrieben. Die Maschine erzeugt über 300 PS und besitzt ein Drehmoment von mehr als 400 Nm. Der Mittelmotor ist quer zur Fahrzeuglängsachse eingebaut. Denkbar ist der Einsatz eines Dreiliter-Motors von Audi oder die doppelt aufgeladene Maschine aus dem 306 PS starken BMW 335i. Das Fahrzeug soll nur rund 920 kg wiegen, was dem Roding ein Leistungsgewicht von weniger als drei Kilogramm pro PS bescheren würde. Die maximale Kurvenbeschleunigung soll bei 1,4 g liegen. Die Höchstgeschwindigkeit des Roding Roadster beträgt 280 km/h, in 3,9 Sekunden geht es von null auf 100 km/h.
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Dieser kantige Erlkönig ist der Roding Roadster.
Reifen ohne Profil als Option
Geschaltet wird über ein manuelles Sechsgang-Getriebe. Serienmäßig soll ein mechanisches Sperrdifferenzial mit einer Sperrwirkung von bis zu 40 Prozent im Auto sein. Dieses soll für mehr Traktion beim Beschleunigen sorgen. Zusammen mit einer sportlich abgestimmten Mischbereifung, die als Option auch als Semi-Slick-Variante bestellbar ist, soll die Hinterachse trotz der hohen Motorleistung stets gut kontrollierbar sein – auch und gerade beim gewollten Drift. Zudem sind Dämpfer und Einzelradaufhängung mit Doppeldreieckslenkern auf den Einsatzzweck - Straße oder Rennstrecke - vom Fahrer individuell einstellbar. Ob die Versprechen des Herstellers in der Praxis tatsächlich zu mehr Fahrspaß führen, kann nur ein späterer Test zeigen.