Neue Kluft für den Ferrari 360 Modena
Der italienische Veredler Fenice Milano hat sich den alten Ferrari 360 Modena vorgenommen. Als "Su Misura F101" zeigt sich der Mittelmotorrenner optisch und technisch renoviert
- skr
Mailand (Italien), 26. Oktober 2010 – Der italienische Veredler Fenice Milano frischt den alten Ferrari 360 Modena auf, der von 1999 bis 2005 gebaut wurde. Der Mittelmotorrenner hört auf den Namen "Su Misura F101". Das ist – Überraschung – italienisch und heißt soviel wie "maßgeschneidert". Der umgebaute Bolide sieht nach den Modifikationen von vorne ähnlich aus wie sein ebenfalls nicht mehr gebauter Nachfolger F430 in der Version "Scuderia". Zustande kommt dies vor allem durch die Form der Lufteinlässe in der neuen Frontschürze. An den Flanken verbauen die Italiener Seitenschweller-Erweiterungen. Eine anders designte Heckschürze macht die Karosserieveränderung komplett. Alle zusätzlichen Komponenten des "Su Misura F101” sind nach Firmenangaben entweder aus Karbon oder Fiberglas.
Neues Steuergerät und einstellbare Dämpfer
Zur Optik des umgebauten 360er gehören auch 20 Zoll große Felgen, welche die originalen ersetzen. Die dreiteiligen Leichtmetall-Schmuckstücke werden vorne mit Reifen des Formats 225/30 bezogen, hinten sorgen Pneus der Größe 315/25 für Grip. Das Dämpfer-Setup des neuen Fahrwerks kann nach Wunsch eingestellt werden. Für den Motor bietet der italienische Veredler ein anderes Steuergerät an. Zudem optimiert er das Ansaugsystem. Für den Sound ist eine Abgasanlage aus Edelstahl zuständig.
Neue Kluft für den Ferrari 360 Modena (10 Bilder)

Fenice Milano frischt den alten Ferrari 360 Modena auf.
Satelliten-Alarm und Karbon innen
Im Innenraum sind sowohl die stabilisierende Strebe als auch die einstellbaren Sitze aus Karbon gefertigt. Ins Armaturenbrett integriert Fenice Milano ein Multimedia-System mit Navigation und einen Satellitenalarm. Letzterer benachrichtigt den Besitzer beispielsweise bei einem Einbruch ins Auto. Zudem kann das Fahrzeug nach einem Diebstahl per GPS aufgespürt werden. Die Kosten für den Umbau und Leistungsdaten teilte das Mailänder Unternehmen leider nicht mit. (imp)