Starten per Handy – das fernbediente Auto

Hupen per Handy, Autos aus beliebiger Entfernung öffnen und schließen oder den Reifendruck und Benzinstand prüfen – all das ist bei GM möglich, wenn man ein iPhone oder Smartphone mit Android besitzt

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Von
  • Gernot Goppelt

Hannover, 2. November 2010 – Zur Fernsteuerung spezifischer Fahrzeugfunktionen bietet die General-Motors-Tochter OnStar neuerdings Smartphone-Apps an: Besitzer bestimmter GM-Modelle können von einem iPhone oder Android-Gerät aus beliebiger Entfernung die Türen ihres Autos ab- oder aufsperren, den Motor starten, die Lichter anschalten und die Hupe betätigen. Zusätzlich ist es möglich, den aktuellen Benzin- sowie Ölstand einzusehen und den Reifendruck zu überprüfen. Derzeit kann es nach Angabe des Unternehmens noch bis zu einer Minute dauern, bis die auf dem Smartphone angewählte Funktion vom Fahrzeug ausgeführt wird.

Vorerst lassen sich nur bestimmte 2011er Chevrolet-, Cadillac-, Buick- oder GMC-Modelle per App fernbedienen und ein OnStar-Account ist dafĂĽr stets Voraussetzung. Das Abonnement der OnStar-Dienste ist meist ĂĽber einen bestimmten Zeitraum im Fahrzeugpreis enthalten und kostet anschlieĂźend mindestens 19 Dollar pro Monat. OnStar bietet durch die feste Integration eines Mobilfunk- sowie GPS-Moduls in von General Motors hergestellten Automodellen eine Reihe von Sicherheitsfunktionen an, darunter die Benachrichtigung eines Rettungsdienstes nach einem Unfall sowie das Tracking des Fahrzeugs im Falle eines Diebstahls.

Starten per Handy – das fernbediente Auto (3 Bilder)

Per MyLink lassen sich bestimmte GM-Modelle sogar per Smartphone aus der Ferne starten.

(Alle Bilder: GM)

Die App "OnStar MyLink" steht sowohl im US-App-Store als auch im Android Market zum kostenlosen Download bereit und setzt ein iPhone oder einen iPod touch ab iOS 4 voraus. Android-Telefone müssen eine HVGA- oder WVGA-Auflösung aufweisen und mindestens unter Android 2.1 laufen. Auch in Deutschland bot Opel den OnStar-Dienst einige Zeit an, stellte das Angebot aber wegen "mangelnder Nachfrage" ein. Spätestens mit Erscheinen des Volt-Ablegers Ampera dürfte sich die Frage neu stellen, ob nicht auch der deutsche Markt reif für ein Angebot wie MyLink ist. (leo)

(ggo)