Opel gibt dem Corsa einen jugendlichen Anstrich

Der Opel Corsa wird optisch überarbeitet: Ab Januar 2011 erscheint der Kleinwagen in einem frischen Design. Vor allem die Frontpartie wurde überarbeitet und guckt jetzt wie Bruder Insignia

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Von
  • Henry Dinger
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Rüsselsheim, 24. November 2010 – Opel setzt neuerdings auf junge Frauen, um Kunden zu gewinnen. Die Sängerin Katie Melua, die in ihrem wohl größten Hit Millionen von Fahrrädern besang, soll umwelt­bewusste Autofahrer für die Marke begeistern – Frollein Lena, die ja auch schon stramm auf die 20 losmarschiert, ist für das Junge-Leute-Programm zuständig, also etwa den Opel Corsa, der freilich auch nicht mehr der Jüngste ist. Doch ab Januar 2011 weht frischer Wind um die Nase des Corsa: Die Frontpartie wurde der neuen Opel-Formen­sprache angepasst. Der untere Teil des zweiteiligen Kühlergrills ist nun breiter und höher. Eine gitterartige Struktur ersetzt die bisherigen Querstreben. Das Opel-Logo sitzt prominent in der nun größeren und markant geformten Chrom-Querspange.

Die neuen Gesichtszüge zitieren den großen Insignia: So erinnern die Frontscheinwerfer in "Adleraugen-Optik" und die flügelförmigen Tagfahrleuchten an den Mittelklassewagen. Das Innere der Klarglas-Leuchten soll den frischen Look ebenso unterstreichen wie neue Nebelscheinwerfer mit flügelförmiger Chrom-Einfassung. Außerdem gibt es sechs neue Designs im Alurad-Programm. Nur wenig ändert sich am Heck: Dort weist ein größerer und dreidimensionaler Blitz an der Klappe auf die Marke hin.

Opel gibt dem Corsa einen jugendlichen Anstrich (12 Bilder)

Opel Corsa: mit frischem Gesicht ins Jahr 2011

Aufgefrischt wurde auch die Farbpalette: Neben Anthrazit kann das Interieur nun in Terracotta oder Petrol gehalten werden. Die neuen Lackierungen für die Außenhaut heißen Guacamole-Weiß, Apfelgrün und Henna-Braunrot, oha. Neu sind die so genannten Color Stripes. Dabei ziehen sich zwei breite Streifen entweder in Weiß oder schwarz über die gesamte Länge der Karosserie, farblich abgestimmt auf die fünf verfügbaren Außenfarben. Entsprechend abgestimmt auf die Farbe der Streifen sind auch die 17-Zoll-Räder und das Außenspiegelgehäuse.

Fast alle der insgesamt acht Ausstattungsvarianten bekommen neue Stoffe und Dekors. Das Armaturenbrett hat jetzt eine anders strukturierte Oberfläche, kräftigere Farben und soll eine hochwertigere Qualitätsanmutung vermitteln. Im Unterschied zum eher klassischen Interieur in Anthrazit lässt sich bei dem neuen Sondermodell Satellite der Innenraum durch Farben wie Petrol oder Terracotta individualisieren – Letzteres mit spezieller TopTec-Veredlung. Das ist eine flüssigkeits- und schmutzabweisende Beschichtung der Sitzpolster mit Nanopartikeln. Die in Perlweiß gehaltene Mittelkonsole bildet einen Kontrast zu den kräftigen Farben des Armaturenbretts.