Verdi fordert von Telekom 6,5 Prozent mehr Gehalt
Die Dienstleistungsgewerkschaft hat ihre Gehaltsforderung fĂĽr die am 18. Januar beginnenden Tarifverhandlungen mit der Deutschen Telekom bekannt gegeben.
Bei der Deutschen Telekom geht die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi mit einer Forderung von 6,5 Prozent mehr Gehalt in die kommende Tarifrunde. Das hat die Große Tarifkommission am Freitag in Berlin beschlossen. Die Tarifverhandlungen für die gut 100.000 Beschäftigten beginnen am 18. Januar. Die Mitarbeiter des Unternehmens müssten angemessen am Gesamterfolg des Unternehmens beteiligt werden, begründete Verdi-Bundesvorstand Lothar Schröder die Forderung in einer Mitteilung. Dies gelte vor allem für die Beschäftigten der Service-Gesellschaften, wo die Ausgleichszulage im kommenden Jahr wegfalle.
Diese Lücke müsse mehr als geschlossen werden, erklärte Schröder. Vor dreieinhalb Jahren hatten sich die Tarifpartner nach Streiks und langen Verhandlungen auf eine Auslagerung von rund 50.000 Telekom-Mitarbeitern in drei Service-Betriebe verständigt. Dabei wurden unter anderem Gehälter gesenkt und der Kündigungsschutz ausgeweitet.
Die Auszubildenden bei der Telekom sollen nach dem Willen von Verdi 70 bis 90 Euro mehr im Monat verdienen. DarĂĽber hinaus fordert Verdi den Ausschluss betriebsbedingter KĂĽndigungen bei der Telekom. (anw)