Heavy Duty: GMC Sierra All Terrain HD Concept
Pick-ups wie der Sierra von der General-Motors-Marke GMC rechnen sogar im Land des "Bigger is better" zu den Full Size Pick-ups. Nun stellt GMC eine Heavy-Duty-Version des Sierra vor, die noch einen drauflegt
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Detroit (Michigan, USA), 20. Dezember 2010 – Schon der serienmäßige Sierra von GMC und sein Gegenstück Chevrolet Silverado fallen in den USA unter den Begriff "Full Size Pick-ups". Nun stellt GMC eine Studie auf Sierra-Basis vor, die noch wuchtiger daherkommt als das Serienmodell: das All Terrain HD concept, wobei das Buchstabenkürzel für "heavy-duty" steht. Das Modell dürfte seine Live-Premiere auf der Detroit Motor Show (15. bis 23 Januar 2011) feiern.
Fit im Gelände
Die Studie basiert auf dem Sierra HD des aktuellen Modelljahrs 2011. Mit der fünfsitzigen Doppelkabine ist der Pick-up nicht weniger als 5,86 Meter lang. Auch die Breite von 2,11 Meter und die Höhe von 2,08 Meter stellt die meisten Autos auf dem deutschen Markt in den Schatten. Aber mit diesen Maßen ist die Studie sogar kürzer als die Serienversion Sierra HD. So werden vergrößerte Böschungswinkel ermöglicht. Die breitere Spur erhöht die Stabilität im Gelände und auf der Straße, und auch die erhöhte Bodenfreiheit verspricht bessere Geländeeigenschaften. Hinzu kommen noch spezielle Offroad-Stoßdämpfer und 20-Zoll-Aluräder. Scheinwerfer, Heckleuchten und Nebelscheinwerfer, Park- und Blinkleuchten sind sämtlich in LED-Technik ausgeführt. Mit dergleichen Technik arbeitet die Beleuchtung für die Ladefläche und für die ausfahrbaren Trittstufen.
Heavy Duty: GMC Sierra All Terrain HD Concept (23 Bilder)

Die General-Motors-Marke GMC stellt den Sierra All Terrain HD vor.
Playback-Radio
Vom Innenraum gibt es noch keine Bilder. GMC verspricht zusätzliche Leuchten sowie Metalldetails. Die Ledersitze sind in zwei Dunkelgrau-Tönen gehalten, die Sitzmittelbahnen bestehen aus Leder im Karbon-Look, zusammengehalten von roten Kontrastnähten. Auch das Lenkrad, das Armaturenbrett sowie die Mittelkonsole haben eine Lederoberfläche. Für die Unterhaltung sorgt ein neues Navigationsradio mit integrierter 80-Gigabyte-Festplatte für Kartenmaterial und Musik. Das System unterstützt auch eine Playbackfunktion, mit der man bis zu 20 Minuten zeitversetzt Radio hören kann.
Verbessertes Fahrwerk
Die Studie stützt sich auf einen Stahlrahmen, der dem Pick-up eine besonders hohe Steifigkeit verleihen soll. Sie hat im Übrigen die neue Einzelradaufhängung vorne sowie die hinteren Blattfedern des Serienmodells. Außerdem gibt es eine elektronisch gesteuerte Abkopplung des vorderen Stabilisators: Auf Knopfdruck wird der Stabi von der Radaufhängung entkoppelt. Ein Unterfahrschutz aus Verbundwerkstoff schützt Teile wie den Tank, den Auspufftopf und die Achsdifferenziale.
Kleinwagen-Transport
Die Studie wird vom neuen 6,6-Liter-Turbodiesel-V8 angetrieben, der aus dem Serienmodell bekannt ist – zudem gibt es noch einen Sechsliter-V8-Benziner mit 364 PS. Der Diesel stellt 402 PS und satte 1037 Nm zur Verfügung. Kombiniert wird der Motor mit der gleichen Sechsgang-Automatik wie beim Sierra HD. Die Zuladung beträgt üppige 1225 Kilo – damit könnte sogar einen Kleinwagen wie den Audi A1 transportieren, wenn er Platz auf der Ladefläche hätte. Außerdem kann die GMC-Studie bis zu etwa 5,9 Tonnen schwere Anhänger ziehen. (imp)