Flash-Ăśbersetzer Skyfire nun auf dem iPad

Der Browser, der bestimmte Flash-Formate in für iOS-Geräte anzeigbare Darstellungen verwandelt, war auf dem iPhone ein großer Hit. Jetzt gibt es ihn auch für Apples Tablet.

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Über die Sinnhaftigkeit der Software lässt sich trefflich streiten: Der Browser Skyfire verspricht, Flash-Inhalte auf iOS-Geräte zu holen, indem diese über eine Serverlösung in anzeigbare Formate umgewandelt werden. Das klappt natürlich nur bei bestimmten Darstellungsformen, etwa unverschlüsselten Videos – bei anderen Inhalten wie Spielen dagegen nicht. Trotzdem wurde Skyfire ein großer Hit mit einem siebenstelligen Umsatz. Die App war auf dem iPhone zwischenzeitlich sogar "ausverkauft", weil es dem Betreiber an ausreichenden Serverkapazitäten mangelte, alle Neukäufer zu versorgen.

Skyfire mit Facebook-Fenster auf dem iPad.

Nun hat Skyfire eine iPad-Version seiner Software vorgelegt. Die ist mit knapp 4 Euro etwas teurer als die iPhone-Version (2,39 Euro). Skyfire verspricht den "Zugriff auf Millionen von Flash-Videos – jeden Tag und unbegrenzt", warnt aber, dass sich bei weitem nicht alle Inhalte abspielen lassen – die erwähnten Spiele etwa nicht. Die Video-Unterstützung werde jedoch regelmäßig ausgebaut.

Um die Software den Nutzern auch außerhalb der Flash-Funktion schmackhaft zu machen, wurden in den Browser, der wie üblich auf Apples Safari basiert, noch einige Zusatzfunktionen eingebaut. Dazu gehören eine direkte Facebook- und Twitter-Integration, Social-Media-Funktionen wie Link-Tausch, schneller Zugriff auf Google Reader und ein Vollbildmodus. Außerdem lässt sich Skyfire in einen "Desktop-Modus" schalten, bei dem der Browser sich als Mac- oder PC-Version ausgibt, was die Umgehung mobiler Versionen von Websites erlaubt. Hinzu kommen Standardfunktionen wie Tabs, Suche, Lesezeichen oder History, die auch andere iPad-Alternativbrowser wie Life unterstützen. (bsc)