Garmin stellt mobiles Trucker-Navi vor

Garmin stellt mit dem neuen dezl 560LT ein Mobilnavi für, das spezielle Funktionen für Lkw-Fahrer und Reisende per Wohnmobil oder mit Wohnwagen bietet

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Von
  • Gernot Goppelt
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Gräfeling, 5. Januar 2011 – Für Hersteller von Mobilnavis ist es schwierig geworden, sich von der Konkurrenz abzuheben. Ordentlich navigieren können praktisch alle Geräte, gefragt sind deswegen gelungene Bedienkonzepte und nützliche oder originelle Zusatzfunktionen. Das könnte Garmin mit dem neuen dezl 560LT gelungen sein, einem ausladenden Mobilnavi mit speziellen Funktionen für Lkw und "Wohnwagen", wie es in der Pressemitteilung heißt. Die Bezeichnung dezl soll übrigens wie Diesel ausgesprochen werden, ein etwas komplizierter Hinweis auf das Einsatzgebiet des Geräts.

Der dezl hat ein 5 Zoll (12,7 cm) großes Display, integrierte Lautsprecher, einen Anschluss für eine Rückfahrkamera sowie Funktionen, die laut Garmin auf die besonderen Bedürfnisse von Lastkraftwagen- und "Wohnwagenfahrer" bei der Navigation ausgerichtet sind. So werden Lkw-spezifische Parameter wie Gewicht, Länge, Breite, Höhe, Achsenanzahl, Achslast und Gefahrgut-Einstellungen bei der Navigation berücksichtigt und es gibt Lkw-spezifische POIs wie Autohöfe oder spezielle Rastplätze. Zudem kennt das Gerät die Geschwindigkeitsbegrenzungen für Lkw und kann mithilfe der nüRoute-Funktion geeignete Routen für die Brummis ermitteln.

Garmin stellt mobiles Trucker-Navi vor (2 Bilder)

Das Garmin dezl 560LT bietet spezielle POIs und Fahrzeugprofile.

Nach den bisher vorliegenden Informationen ergibt sich der Nutzen für Wohnwagen oder Wohnmobile einzig daraus, dass es hierbei ähnliche Anforderungen wie bei Lkw gibt, zum Beispiel mehrere Achsen, Geschwindigkeitsbegrenzungen oder einige Überschneidungen beim Nutzen besonderer POIs. In den USA firmiert das dezl schlicht als Truckernavi, die deutschen Marketing-Kollegen haben das Einsatzgebiet offenbar ein wenig "lokalisiert". Immerhin lassen sich demnach Fahrerprofile für Lkw, Pkw und Wohnwagen hinterlegen, die jeweils bei der Navigation verarbeitet werden. Besonders für Innenräume mit großen Sichtabständen zur Frontscheibe ist der sehr große Bildschirm von Nutzen, bei einem normalen Pkw dürfte er eher stören.