Samsung und Sony weiten LCD-Produktion aus

Das Joint Venture S-LCD errichtet fĂĽr zwei Miliarden US-Dollar eine neue Fabrik in Korea, in der Glassubstrate von 2200 mm Ă— 2500 mm zu Panels der achten Generation verarbeitet werden.

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Von
  • Sven-Olaf Suhl

Die Elektronikkonzerne Samsung und Sony haben einen Letter-of-intent über die Investition von zwei Milliarden US-Dollar in ein neues LCD-Werk in Korea unterzeichnet, berichtet die japanische Nachrichtenagentur Nikkei. Die asiatischen Elekronikgiganten haben im April 2004 ein Joint-Venture-Unternehmen namens S-LCD Corp. gegründet und seither den Ausbau des einträglichen Geschäfts vorangetrieben.

In der neuen Fabrik sollen Glassubstrate von 2200 mm × 2500 mm zu Panels der achten Generation verarbeitet werden, heißt es in dem Bericht. Die größeren Abmessungen des Ausgangsprodukts sollen den Fertigungsprozess vereinfachen und Kosten senken. Die monatliche Kapazität der Fabrik beträgt 50.000 Einheiten. Sony und Samsung profitieren von der boomenden Nachfrage nach flachen Fernsehgeräten: Die Japaner meldeten im vierten Quartal des Jahres 2005 einen Gewinnzuwachs von 17 Prozent dank LCD-Bildschirmen, die Koreaner konnten im gleichen Zeitraum ihren Nettogewinn gar um 40 Prozent hochschrauben. (ssu)