Schurkenjäger: Opel Ampera als Polizeiauto

Opel prüft zurzeit den Einsatz des neuen Ampera als Polizeifahrzeug, insbesondere in Ballungsräumen. Nach den Vorstellungen des Herstellers würde sich das Auto für emissionsfreie Streifenfahrten eignen

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Von
  • Gernot Goppelt
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Rüsselsheim, 14. Februar 2011 – Die Marke Opel ist ja durchaus beliebt bei der hessischen Polizei, wie es sich gehört für einheimische Marken. Zwar müssen sich auch öffentliche Auftraggeber heutzutage mit so lästigen Pflichten wie einer Ausschreibung herumschlagen, aber vielleicht drückt man beim Opel Ampera ja ein Auge zu. Er soll 42.900 Euro kosten, das darf normalerweise nur der Dienstwagen des Polizeipräsidenten.

Nicht zu unterschätzen sind allerdings die bemerkenswerten Vorteile, die ein Ampera als Polizeiauto hätte, findet zumindest Opel: Weil der Bruder des Chevrolet Volt laut Hersteller 40 bis 60 Kilometer weit rein elektrisch fahren kann, eignet er sich zum Beispiel hervorragend für das "leise Anpirschen ans Zielobjekt". Und "ist der Schurke ins Netz gegangen", biete der viersitzige Fünftürer genügend Platz zum Abtransport auf die Polizeiwache, wo die 16-kWh-Batterie an einer 230-Volt-Steckdose in weniger als vier Stunden wieder aufgeladen werden könne.

Schurkenjäger: Opel Ampera als Polizeiauto (3 Bilder)

So könnte nach Vorstellungen von Opel der Ampera als Streifenwagen aussehen.

Opel prüft nach eigenen Angaben tatsächlich den Einsatz des Ampera als Polizeiauto, insbesondere in innerstädtischen Ballungsräumen. Da ist er auch am besten aufgehoben, obwohl der Ampera bekanntlich bei leerer Batterie ganz normal mit Benzin weiterfahren kann, wobei die Gesamtreichweite von theoretisch 500 Kilometer durchaus verfolgstauglich ist. Das gilt allerdings schwerlich für seine Fahrleistungen, zumal bei 160 km/h Schluss ist.