Keine iPods mehr von Hewlett-Packard
Die Liaison zwischen Apple und Hewlett-Packard fĂĽr den Vertrieb des mobilen Musikplayers iPod, fĂĽr Apple mittlerweile ein wichtiger Umsatz- und Gewinnlieferant, hat nicht sehr lange gedauert.
Nicht sehr lange hat die Liaison zwischen Apple und Hewlett-Packard fĂĽr den Vertrieb des mobilen Musikplayers iPod gedauert: Die iPods, die sich fĂĽr Apple zu einem ĂĽberragenden Erfolg entwickelten, werden kĂĽnftig nicht mehr von HP angeboten. Vor knapp einem Jahr wurde der Vertrieb des iPod durch HP noch mit Aplomb als Teil von HPs Unternehmensstrategie unter dem Motto "living digitally" angekĂĽndigt, nun scheint er nicht mehr in das Konzept des neuen Unternehmenschefs Mark Hurd zu passen, der den Konzern gerade umkrempelt.
Der iPod passe nicht in HPs gegenwärtige Strategie für digitale Unterhaltungsgeräte, meinte ein HP-Sprecher lapidar gegenüber der Tageszeitung Los Angeles Times, ohne eine weitere Begründung zu liefern. Gegenüber der Newssite The Register erklärte HP aber gleichzeitig, die Verkäufe hätten die Erwartungen erfüllt oder sogar noch übertroffen. Anfang Juli hatte HP noch verkündet, man werde künftig auch die Flash-Playerversion iPod Shuffle anbieten.
Angeblich erreichte HP 5 Prozent Anteil an den insgesamt verkauften iPods. Apple konnte im vergangenen Geschäftsquartal, bei dem der Konzern den höchsten Gewinn der Unternehmensgeschichte feierte, den Absatz der portablen Musikplayer um 616 Prozent auf 6,155 Millionen Stück steigern. (jk)