BMW gründet neue Marke: BMW i

BMW hat heute die Gründung einer neuen Submarke bekanntgegeben. Unter der Bezeichnung „BMW i“ sollen künftig Fahrzeuge und Dienstleistungen für nachhaltige Mobilität angeboten werden

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Vom neuen Elektrofahrzeug BMW i3 existiert bisher nur eine Zeichnung.
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Von
  • Gregor Hebermehl
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München, 21. Februar 2011 – BMW hat heute die Gründung einer neuen Submarke bekanntgegeben. Unter der Bezeichnung „BMW i“ sollen künftig Fahrzeuge und Dienstleistungen für nachhaltige Mobilität angeboten werden. Den Anfang sollen i3, bisher bekannt als Megacity Vehicle, und der Sportwagen i8 machen.

Der i3 wird BMWs erstes vollelektrisches Serienfahrzeug sein. Der i8 war bislang als Studie Vision EfficientDynamics auf Messen zu sehen und wird als Plug-in-Hybrid kommen. Beide Fahrzeuge sollen ab 2013 zu kaufen sein. Der kleine i3 soll als ökonomischer Stadt-Stromer kommen, der i8 als Sportler mit einem Verbrauch eines Kleinwagens glänzen. Beide Fahrzeuge haben ein Chassis aus Aluminium, die Fahrgastzellen bestehen aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). "Beide Fahrzeuge sind maßgeschneidert für ihre alternativen Antriebe. Durch ihre innovative Architektur und die Verwendung von CFK kompensieren wir das Mehrgewicht der Batterien praktisch vollständig", so BMW-Entwicklungschef Klaus Draeger.

BMW gründet neue Marke: BMW i (22 Bilder)

Vom neuen Elektrofahrzeug BMW i3 existiert bisher nur eine Zeichnung.

Gebaut werden i3 und i8 in Leipzig. 400 Millionen Euro sollen am Standort in Sachsen investiert werden, 800 neue Arbeitsplätze stellt BMW in Aussicht. Bei beiden Wagen wird derselbe Komponenten-Baukasten verwendet: Lithium-Ionen-Akku, Leistungselektronik und Elektromotor sollen sich ähneln. Das Konstruktionsprinzip der neuen i-Modelle nennt BMW LifeDrive-Architektur. Nähere Angaben zu Fahrleistungen, Reichweiten, Kosten oder auch nur zum endgültigen Äußeren der Serienfahrzeuge gibt es noch nicht. Nur minimale Hinweise zu Designdetails rücken die Bayern im Moment raus: So soll die Verwandtschaft zur Mutter BMW alleine schon durch das Markenlogo klar zu erkennen sein. Der klassische BMW-Propeller wird durch einen dreidimensionalen Ring erweitert. Außerdem erscheint der Kühlergrill weiterhin in Nierenform. Hinzu kommt eine so genannte Streamflow-C-Säule, welche die aerodynamischen Qualitäten der i-Modelle visualisieren soll.