Version 1.7.11 der Websuite Mozilla korrigiert zwei Fehler im Mail-Client

Die Websuite ist nun um zwei schwerwiegende Fehler aus der Vorgängerversion ärmer, die die Bedienung der Mail-Komponente -- vorsichtig ausgedrückt -- umständlich gemacht haben.

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Von
  • Oliver Lau

Die Mozilla-Foundation hat ihre aus Webbrowser, E-Mail- und Chat-Client sowie HTML-Editor bestehende Mozilla-Websuite in Version 1.7.11 veröffentlicht. Wie bei der Vorgängerversion ist auch das Changelog des jüngsten Updates recht kurz: Beseitigt wurde ein Darstellungsfehler, der beim Wechseln von Ordnern im Mail-Fenster auftrat, und ein zweiter Bug, der beim Schreiben von Mails die Cursor-Tasten blockierte. Das aktualisierte Software-Paket ist für die Plattformen Windows, Linux und Mac OS X zu bekommen.

Ausführliche Informationen zu Mozilla 1.7.11 bringen die Release-Notes. Mit einem neuen Manko müssen Mozilla-Anwender unter Mac OS X leben: In der Mac-Version der Websuite haben die Entwickler die IPv6-Unterstützung abgeschaltet. Zur Begründung heißt es, dass es unter Mac OS X keinen bekannten Weg gebe, IPv6-DNS-Anfragen abzuschalten, in deren Folge die Websuite bei DNS-Servern mit einer fehlerhaften IPv6-DNS-Implementierung kräftig ausgebremst werden könne. Um die IPv6-DNS-Unterstützung unter Mac OS X 10.3 wieder einzuschalten, solle der Anwender die Einstellung "network.dns.disableIPv6" auf "false" setzen.

Trotz bereits veröffentlichter Beta der Version 1.8 und erweitertem Mitarbeiterstab soll es von der Mozilla-Foundation keine grundsätzliche Überarbeitung der Websuite mehr geben. Auf der Codebasis der Mozilla-Websuite hat sich indes ein unabhängiges Projekt gebildet, das die Software -- inzwischen auch offiziell unter dem Namen SeaMonkey -- weiterentwickeln will. (ola)