Sbarro Two for 100: Leichtbau-Ufo mit Knickstelle
Auf der Landstraße flach wie eine Flunder und in der Stadt mit hoher Sitzposition: Die Studie Two for 100 von Franco Sbarro hat vielfältige Talente. Zudem soll der kleine Flitzer extrem sparsam sein
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Genf, 8. März 2011 – Franco Sbarro ist eine Instanz auf dem Genfer Autosalon und nebenbei der Paradiesvogel der etablierten Designer. Der 1939 in Italien geborene Sbarro stellt auch auf der diesjährigen Messe (3. bis 13. März 2011) wieder eine neue Studie vor, den Two for 100. Für Franco Sbarro ist es übrigens bereits der 38ste Salon.
So lang wie ein Fiat Panda
Der Two for 100 – es überrascht nicht – ist eine sehr futuristisch wirkendes Gefährt, die Sbarros Vision eines umweltfreundlichen Autos darstellt. Um das Gewicht gering zu halten, bestehen sogar die Räder aus Polycarbonat. So wiegt die Studie nur etwa 500 Kilo, und auch die Aerodynamik wurde optimiert. Der als Mittelmotor angeordnete Dreizylinder-Benziner mit 0,6 Liter Hubraum benötigt laut Sbarro nur zwei Liter Sprit auf 100 Kilometer. Das Auto ist mit 3,50 Meter Länge etwa so groß wie ein Fiat Panda.
Sbarro Two for 100: Leichtbau-Ufo mit Knickstelle (11 Bilder)

Die Sbarro-Designstudie Two for 100 sieht auf den ersten Blick aus wie ein Mondauto aus einem Science-Fiction-Film der 50er-Jahre.
Gelenk vor der Hinterachse
Durch eine Art Gelenk zwischen Passagierkabine und Hinterachse kann das Fahrzeug in zwei Konfigurationen fahren: In einer tiefen, aerodynamisch günstigen Position und in einer angewinkelten Form, bei der der Fahrer höher sitzt und so den Stadtverkehr besser überblicken kann. Die zwei Insassen nehmen nebeneinander Platz. Sie sitzen unter einer Glaskuppel, deren hinterer Teil sich öffnen lässt, sodass auch eine Cabriokonfiguration möglich ist. (imp)