ADAC: Autofahren ist deutlich teurer geworden
- Gernot Goppelt
(Bild: ADAC)
Autofahrer in Deutschland müssen für ihr "liebstes Kind" derzeit deutlich tiefer in die Tasche greifen als noch vor zwölf Monaten. Vor allem die hohen Spritpreise trieben die Kosten für den Unterhalt kräftig nach oben. Insgesamt seien die Autokosten seit März 2010 um 4,2 Prozent gestiegen und damit doppelt so stark wie die Lebenshaltungskosten allgemein, teilte der ADAC am Mittwoch mit. Gemeinsam mit dem Statistischen Bundesamt veröffentlicht der Autoclub vierteljährlich den sogenannten Autokostenindex.
Vor allem die gestiegenen Spritpreise von 11,2 Prozent drücken den Autofahrern auf den Geldbeutel, aber auch die Kosten für die Kfz-Versicherung seien in den vergangenen zwölf Monaten um 3,3 Prozent gestiegen. Die Preise für Ersatzteile und Zubehör wuchsen um 2,9 Prozent, die für Inspektionen und Reparaturen um 1,5 Prozent. Immerhin: Kaum teurer war im März ein neues Auto: Hier stiegen die Preise im Schnitt nur um 0,3 Prozent, wie der ADAC herausfand. (dpa) (ggo)