Chevrolet Malibu: Neuauflage debütiert in Shanghai
Der Chevrolet Malibu ist das meistverkaufte Modell von GM in den USA. In Shanghai ist jetzt die Neuauflage zu sehen. Den Neuling will der wieder erstarkte GM-Konzern als "Weltauto" in rund 100 Ländern anbieten
- rhi
Shanghai (China), 21. April 2011 – Der Chevrolet Malibu ist das meistverkaufte Modell von General Motors in den USA: 2010 wurde die Limousine knapp 200.000 Mal verkauft. Auf der Shanghai Motor Show (21. bis 28. April 2011) ist jetzt die Neuauflage zu sehen. Den Debütanten will der wieder erstarkte GM-Konzern als "Weltauto" in rund 100 Ländern anbieten.
Bekannte Basis
Der Premierenort in China ist bewusst gewählt worden, da GM mit seinen Limousinen von Chevrolet und Buick stark auf dem dortigen Markt vertreten ist. Der neue Chevy Malibu ist 4,86 Meter lang, 1,85 Meter breit und 1,46 Meter hoch. Einen Hinweis auf die technische Verwandtschaft gibt der Radstand. Er ist mit 2,74 Meter exakt so lang wie beim Opel Insignia. Die Konzernbrüder teilen sich die so genannte Epsilon-II-Plattform. Diesen Weg zur Kosteneinsparung ging GM schon mit dem Malibu, der mit dem letzten Opel Vectra verwandt war. Insgesamt soll der neue Chevy mehr Platz als bislang bieten, in den Kofferraum passen 462 Liter Gepäck, ein Plus von 35 Liter.
Chevrolet Malibu: Neuauflage debütiert in Shanghai (16 Bilder)

Die neue Generation des Chevrolet Malibu kommt.
Sportives Design
Das Malibu-Design zeigt sich von Camaro und Corvette inspiriert. Am auffälligsten ist das am Heck, wo LED-Lichter im Camaro-Stil strahlen. Stolz ist man bei GM auch auf den geringen cW-Wert von 0,28, der auf dem Niveau des Chevrolet Volt liegen soll. Ein Highlight im Innenraum ist das klappbare Touchscreen-Display des Radios, dahinter verbirgt sich ein Ablagefach. Optional ist unter anderem eine Rückfahrkamera erhältlich. Für die Sicherheit sind je nach Markt bis zu zehn Airbags an Bord, hinzu kommen ein Spurhalteassistent und ein Kollisionswarnsystem.