Transtec mit Umsatzsteigerung und verbessertem Ergebnis

Der Tübinger IT-Anbieter konnte im Geschäftsjahr 2010 nicht nur zweistelliges Umsatzwachstum erzielen, sondern auch den Konzernfehlbetrag deutlich verringern.

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Die strategische Neupositionierung der Transtec AG trägt erste Früchte, wie die Konzernspitze anlässlich der Veröffentlichung des Geschäftsberichtes für das Jahr 2010 betonte. Der kontinuierliche Umsatzschwund in den vergangenen Jahren konnte nicht nur gestoppt werden, für das Geschäftsjahr 2010 weist der Tübinger IT-Anbieter sogar ein deutliches Plus von knapp 12 Prozent aus. Der Umsatz der Transtec AG kletterte von 39,9 Millionen auf rund 44,6 Millionen Euro. "Mit diesem Zuwachs liegen Transtec und die Tochtergesellschaften deutlich über dem Branchendurchschnitt", unterstreicht der Vorstandsvorsitzende Hans-Jürgen Bahde. Eine spürbare Verbesserung erzielte das Unternehmen auch im Hinblick auf das Ergebnis: der Jahresfehlbetrag konnte von –1,97 Millionen auf –1,28 Millionen Euro verringert werden.

Die positive Geschäftsentwicklung führt Bahde im Wesentlichen auf zwei Faktoren zurück. Einerseits zahle sich die konsequente Fokussierung auf die beiden Hauptgeschäftsfelder Produkte (Lynx) und Lösungen (Transtec) aus. Andererseits habe der Konzern von den Wachstumsimpulsen in den Themenbereichen High Performance Computing (HPC) und Virtualisierung profitieren können, auf die Transtec sich bereits seit vielen Jahren konzentriert. Der Anteil der HPC- und Virtualisierungslösungen am Gesamtumsatz hat sich in den zurückliegenden 12 Monaten auf 19,3 Prozent mehr als verdoppelt. Die Sparte Lynx, die seit Mitte 2010 unter der Leitung von Andreas Kunzmann steht, verzeichnete im gleichen Zeitraum ein Umsatzplus von 15 Prozent im Geschäft mit Fachhandelspartnern. Lynx soll sich künftig nicht nur noch gezielter um die Belange des Channel kümmern, sondern auch international zur Fachhandelssparte des Transtec-Konzerns ausgebaut werden. (map)