Deutsche Autobauer legen in den USA zu
- Gernot Goppelt
Die deutschen Autohersteller haben sich auf dem US-Markt im April gut geschlagen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat erhöhte sich der Absatz der deutschen Marken um 19 Prozent auf 88.900 Fahrzeuge, wie der Verband der Automobilindustrie (VDA) am Mittwoch in Berlin mitteilte. Der Gesamtmarkt in den Vereinigten Staaten legte um 17 Prozent auf 1,24 Millionen Wagen zu.
Betrachtet man nur die Personenwagen ohne Kleintransporter und schwere Geländewagen, so hinken die deutsche Modelle allerdings im April etwas hinterher. Die Deutschen kamen auf einen um 14 Prozent höheren Absatz, insgesamt wurden verglichen mit dem April des Vorjahres 20 Prozent mehr Pkw in den USA verkauft. Bei den schwereren Wagen (light trucks) wiederum waren die deutschen Hersteller mit plus 32 Prozent besonders stark, insgesamt betrug der Zuwachs in diesem Sektor 13 Prozent. (dpa) (ggo)