RLX Technologies gibt Bladeserver-Geschäft auf

Einer der Pioniere im Bladeserver-Geschäft, RLX Technologies, gibt sein Geschäft mit Hardware völlig auf und will sich ganz auf die Weiterentwicklung seiner Management-Software Control Tower konzentrieren.

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Von
  • Boi Feddern

Einer der Pioniere im Bladeserver-Geschäft, RLX Technologies, gibt sein Geschäft mit Hardware völlig auf und will sich ganz auf die Weiterentwicklung seiner Management-Software konzentrieren. RLX plant, sein Control-Tower-Programm für die Plattformen aller namhaften Bladeserver-Hersteller anzubieten.

Der RĂĽckzug von RLX kommt ĂĽberraschend. Noch im November hatte der Hersteller eine neue Bladeserver-Produktreihe angekĂĽndigt. Ausgeliefert werden ab sofort aber nur noch die bereits bestellten Server. Kunden, die im Besitz eines Bladeservers von RLX sind, sollen auch weiterhin technischen Support erhalten.

Die Ursachen für das Aus liegen wohl in der übermächtigen Konkurrenz von Hewlett-Packard (HP), IBM, Sun Microsystems und Dell begründet, die nach und nach das boomende Geschäft mit Bladeservern für sich entdeckt haben und eigene Server sowie Management-Tools entwickelt haben. Punkten konnte RLX lange Zeit durch den ausschließlichen Einsatz von Crusoe-Prozessoren des Herstellers Transmeta, die sehr wenig Strom verbrauchen und auch unter Volllast sehr kühl blieben. Später verbaute RLX dann auch Intel-Chips. (boi)