Mini Coupé dreht Testrunden auf dem Nürburgring

Das neue Mini Coupé dreht Test­runden auf dem Nürburg­ring. Das Auto ist im "John Cooper Works"-Stil gehalten, auf dem Heckdeckel sitzt ein womöglich ausfahr­barer Spoiler

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Von
  • skr

Nürburgring, 24. Mai 2011 – Unser Fotograf hat an der berühmten Rennstrecke in der Eifel das neue Mini Coupé erwischt. Wie es sich für eine Rennpiste gehört, ist hier offensichtlich eine besonders leistungsstarke Version unterwegs, der Mini üblicherweise die Bezeichnung John Cooper Works (JCW) mit auf den Weg gibt.

Bereits 2009 präsentierte Mini ein Concept Car des Coupés auf der IAA. Die zweisitzige Studie war 3,71 Meter lang, 1,68 Meter breit und 1,35 Meter hoch. An den Werten dürfte sich für die Serienversion kaum etwas geändert haben. Unter dem abgeklebten Heck vermuten wir eine bis nach oben inklusive Scheibe öffnende Heckklappe. Die JCW-Ausführung offenbart sich durch den Frontspoiler, die auffälligen Kotflügelaufsätze und den mittig sitzenden Doppelrohrauspuff. Zudem scheint der JCW über einen ausfahrbaren Heckspoiler zu verfügen.

Mini Coupé dreht Testrunden auf dem Nürburgring (8 Bilder)

Auf dem Nürburgring dreht die Topversion des Mini Coupé, der John Cooper Works, seine Runden.

Unter der Haube erwarten wir im Vergleich zur Limousine keine wesentlichen Änderungen. Der 1,6 Liter große Vierzylinderturbo mit 211 PS aus dem Mini John Cooper Works könnte das Coupé dank der stärker geneigten Frontscheibe und dem schrägeren Dachverlauf auf mehr als 240 km/h beschleunigen. In der Limousine sind es aktuell 238 km/h. Auch die restlichen Motorisierungen des Mini Coupé dürften von der Limousine übernommen werden. Die Markteinführung des Coupés wird noch in diesem Jahr erwartet. (imp)