Teurer Luftikus: Audi R8 GT Spyder

Vor einem Jahr hatte Audi als neues Topmodell der R8-Baureihe den R8 GT als Coupé vorgestellt. Jetzt kommt in ebenfalls 333 Exemplaren die offene Variante für 207.800 Euro

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  • rhi
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Ingolstadt, 3. Juni 2011 – Vor einem Jahr hatte Audi als neues Topmodell der R8-Baureihe den R8 GT als Coupé vorgstellt. Seine auf 333 Exemplare limitierte Serie war schnell ausverkauft. Jetzt folgt die offene Variante, erneut nur in dieser Anzahl. Jedes Exemplar trägt eine Plakette mit seiner individuellen Nummer am Schaltknauf.

Leichtbau ermöglicht beim R8 GT Spyder ein Leergewicht von 1640 Kilogramm. Das sind 85 Kilogramm weniger als bei der Basis, dem R8 Spyder 5.2 FSI quattro. Die Karosserie aus Aluminium wiegt nur 214 Kilogramm. Der Motorrahmen ist aus besonders leichtem Magnesium gefertigt, der lange Deckel des Verdeckkastens und die hinteren Seitenteile bestehen aus kohlenstoff-faserverstärktem Kunststoff (CFK). Beim modifizierten Frontspoiler, beim feststehenden Heckflügel und beim neuen Heckstoßfänger ist ebenfalls CFK im Einsatz. Gemeinsam sparen diese Komponenten 5,5 Kilogramm Gewicht ein. Im Innenraum bringen alleine die Schalensitze mit ihren Chassis aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) eine Gewichtsreduzierung von 31,5 Kilogramm.

Teurer Luftikus: Audi R8 GT Spyder (5 Bilder)

Der neue Audi R8 GT Spyder

Optische Modifikationen schärfen den Look des R8 GT Spyder. Zu ihnen gehören Anbauteile in Kontrastfarbe, ein Frontsplitter mit einer doppelten Lippe, Flics seitlich am Frontstoßfänger, rote GT-Schriftzüge, runde Auspuff-Endrohre, ein vergrößerter Diffusor und dunkle LED-Heckleuchten in Klarglasoptik. Auf Wunsch liefert Audi den Windschutzscheibenrahmen in mattem CFK.

In klassischer Manier trägt der R8 GT Spyder ein leichtes Softtop aus Stoff, das voll autobahntauglich und sehr leise sein soll. Mit seinem elektrohydraulischen Antrieb öffnet und schließt es sich in 19 Sekunden, auch während der Fahrt bis zu einem Tempo von 50 km/h. Die ausfahrbare Heckscheibe aus Glas liegt getrennt vom Verdeck in der Schottwand versenkt. Dort ist ein Überrollschutz integriert, der aus zwei vorgespannten Platten besteht.