kurz & knapp: Jailbreak für iOS 4.3.4, App-Entwickler fürchten Patentklagen
Hacker haben auch iOS 4.3.4 aufgesperrt – zunächst tethered +++ Developer ziehen sich wegen Lodsys und Co. aus dem US-Markt zurück +++ HTC könnte S3-Patente gegen Apple nutzen +++ Gerüchte-Roundup
Das am Freitagabend erschienene iOS 4.3.4-Update, das die schwerwiegende "JailbreakMe"-Lücke schließt, ist von Jailbreakern bereits geknackt worden: Sowohl per PwnageTool als auch via redsn0w sollen sich iPod Touch, iPhone und die erste iPad-Generation entsperren lassen. Bislang ist allerdings nur ein Tethered-Jailbreak möglich, bei dem das iOS-Gerät beim Booten mit dem Rechner verbunden sein muss.
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Erste App-Entwickler ziehen sich aufgrund drohender Patentklagen durch Lodsys und Co. aus dem US-Markt zurück, wie der Guardian schreibt: Sie halten das Risiko nun für zu hoch. Dabei ist allerdings zu bedenken, dass Patentverwerter auf die Idee kommen könnten, auch später noch auf nachträgliche Zahlung von Lizenzgebühren zu klagen. Unterdessen macht mit dem bislang völlig unbekannten indischen Unternehmen Kootol ein weiterer Patentverwerter von sich reden: Die Firma bekommt laut eigenen Angaben demnächst ein Patent auf einen Twitter-artigen Nachrichtendienst zugesprochen und schrieb neben Twitter selbst unter anderem Apple, Google, Microsoft, Yahoo sowie auch iOS-Entwickler an. Man sei zu Lizenzverhandlungen bereit, hieß es.
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Nach Apples Zwischensieg im Patentstreit mit dem Android-Smartphone-Hersteller HTC spekuliert 9 to 5 Mac, HTC könne die Patente des gerade aufgekauften Grafikspezialisten S3 gegen Apple einsetzen. S3 klagt momentan tatsächlich gegen den Computerkonzern und andere Firmen.
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Gerüchte-Roundup: Apple sucht – wie zuvor in Großbritannien – angeblich nach iPhone-Promo-Kräften für seine Läden, die ab Mitte August tätig werden sollen, und in China ist ein Bild einer iPhone-Testeinheit aufgetaucht, die entweder uralt ist oder ein "iPhone 5" in iPhone-4-Hülle darstellen könnte. (bsc)