Erste Infos zum neuen Lexus GS
Der Lexus GS fristet bislang in der oberen Mittelklasse eher ein Nischendasein. Im Frühjahr 2012 startet die neue Generation. Nun gibt es erste Informationen zu den Verbesserungen und zur neuen Optik
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Köln, 19. August 2011 – Diabolo steht zwar auch für den Teufel, in diesem Fall hat er aber nur der halbwegs schmissigen Überschrift gedient, geschieht ihm recht. Tatsächlich nennt Lexus die Front des Lexus GS Diabolo-Grill, weil er ein wenig an das Jongliergerät erinnert, das man mit Schnur und geschickten Bewegungen werfen und wieder auffangen kann, während es durch seine Rotation eine stabile Haltung bewahrt. Das mit dem neuen Gesicht wäre somit geklärt, doch auch sonst ist nur wenig beim Alten geblieben. Die Länge beträgt nach wie vor 4,85 Meter, Breite und Höhe nehmen geringfügig zu. Das Chassis wurde neu entwickelt. So hat das Auto vorn eine um vier Zentimeter breitere Spur, hinten sind es fünf Zentimeter mehr. An der Vorderachse sind die oberen und unteren Lenker nun aus Leichtmetall gefertigt und mit größeren Lagern versehen. Auch der hintere Hilfsrahmen wurde komplett überarbeitet und auf die neue Mehrlenker-Hinterachse abgestimmt.
Wenig Infos zum Antrieb
Der neue GS wird in der präsentierten Version GS 350 von einem 3,5-Liter-V6-Benziner mit 310 PS und Allradsystem angetrieben. Hierzulande dürfte das Auto wie gehabt als Hybridversion mit Heckantrieb kommen. Außerdem wird für Westeuropa eine GS-F-Sport-Version angekündigt. Näheres teilt Lexus erst zur Frankfurter Automesse IAA (15. bis 25. September 2011) mit. Ansonsten betont Lexus, dass Passagier- und Kofferraum gewachsen sind. Das um etwa 25 Prozent größere Gepäckabteil, die abgesenkte Ladekante und die weit öffnende Kofferraumhaube erhöhen die Reisetauglichkeit. Ob dies auch für die Hybridversion mit ihrem bisher sehr beschränkten Stauvolumen von nur 320 Liter gilt, wird nicht mitgeteilt.
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