Smart Forvision: Leichte Studie auf der IAA
Smart stellt auf der IAA die Studie Forvision vor. Wir hatten schon vorher die Chance, uns einen ersten Eindruck zu verschaffen. Die Studie soll besonders in den Bereichen Leichtbau, Energie- und Thermomanagement glänzen.
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Sindelfingen, 1. September 2011 – Smart stellt auf der IAA in Frankfurt (15. bis 25. September 2011) die Studie Forvision vor. Wir hatten schon vor der Premiere die Chance, uns einen ersten Eindruck zu verschaffen. Die Studie soll besonders in den Bereichen Leichtbau, Energie- und Thermomanagement glänzen.
Felgen aus Kunststoff
Formal ähnelt der Smart Forvision dem aktuellen Fortwo. Die Proportionen sind etwa gleich, und auch die Maße weichen nur geringfügig ab. Doch das Auto soll stattliche 120 bis 150 Kilogramm leichter als der Elektro-Smart sein und dadurch zwanzig Prozent mehr Reichweite bieten. Das klingt nicht schlecht, auch wenn es dann in absoluten Zahlen nur 25 Kilometer mehr sind. Drei Kilo pro Stück spart die „erste großserientaugliche Vollkunststoff-Felge“, wie Smart sie nennt. Trotzdem werden wird auf absehbare Zeit kein Auto mit Kunststofffelgen fahren. Die Experten von BASF, die die Materialien des Forvision entwickelt haben, stellen klar, dass es sich um Glas-Faserverstärkten Kunststoff (GFK) handelt.
Smart Forvision: Leichte Studie auf der IAA (20 Bilder)

Die Form des Smart Forvision wirkt vertraut.
Lange Fasern
Bei den Felgen wurden besonders lange Glasfasern verwendet. Sie sind etwa zehn Millimeter lang statt weniger als einen halben Millimeter wie sonst üblich. Die langen Fasern sollen die Felge stabil machen: Selbst bei extremer Hitze bleibt die Struktur des verwendeten Polyamidharzes erhalten. Das ist bei kurzfasrigem GFK anders. Problematisch sind bei diesen Felgen weder Hitze noch hohe Geschwindigkeiten, sondern harte Schläge – etwa beim Durchfahren von Schlaglöchern oder zu schnell überfahrenen Bordsteinen.