Saab beantragt wieder GlÀubigerschutz

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Der angeschlagene Autohersteller Saab hat GlĂ€ubigerschutz beantragt und will mit einem Zwangsverwalter das endgĂŒltige Aus abwenden. Wie das schwedische Unternehmen am Mittwoch in TrollhĂ€ttan nördlich von Göteborg mitteilte, sei ein entsprechender Antrag am Morgen beim zustĂ€ndigen Gericht VĂ€nersborg eingereicht worden. Saab steckt seit Monaten in großen Schwierigkeiten.

Mit dem Antrag auf GlÀubigerschutz wird Saab unter die Aufsicht eines externen Zwangsverwalters gestellt.

Angesichts der „begrenzten finanziellen Ressourcen“ sei eine „freiwillige Rekonstruktion“ die beste Lösung, hieß es weiter. Schon einmal hatte Saab als zum Verkauf stehende Tochter des US-Konzerns General Motors 2009 GlĂ€ubigerschutz beantragt und wurde ĂŒber Monate von einem vom Gericht eingesetzten Zwangsverwalter gefĂŒhrt.

Mit dem erneuten Antrag auf GlĂ€ubigerschutz kam Saab auch einem bevorstehenden Insolvenzantrag von Gewerkschaften zuvor, weil die vergangene Woche fĂ€lligen Löhne und GehĂ€lter fĂŒr August bisher nicht ausgezahlt werden konnten. Mit der Einsetzung eines Zwangsverwalters unter GlĂ€ubigerschutz tritt ein staatliches Garantiesystem fĂŒr Löhne und GehĂ€lter in Kraft. Saab hat im ersten Halbjahr 224 Millionen Euro Verluste eingefahren und nur 13.000 Autos abgesetzt. (dpa) (mfz)