Diskussionen über HPs Zukunft
Nach dem Rücktritt von Hewlett-Packard-CEO Carly Fiorina verhandeln die Direktoren der sechs Geschäftsbereiche über eine Neugliederung der Unternehmensbereiche.
Der interne Streit der Hewlett-Packard-Vorstandsmitglieder über die zukünftige Konzernstruktur ist anscheinend auch nach dem Rücktritt der resoluten Carly Fiorina noch nicht beigelegt. Die Direktoren der derzeit sechs Geschäftsbereiche Imaging, Personal Systems, Technology Solutions Group, Enterprise Storage and Servers, Financial Services und HP Services diskutieren über eine Neugliederung der Unternehmensbereiche unter einem gemeinsamen Dach, bestätigte ein Konzernsprecher. Einzelheiten zu den Aufgabenbereichen gab er nicht bekannt, stellte jedoch klar, dass sich die Direktoren einmütig gegen eine Aufspaltung des Unternehmens ausgesprochen hätten. Außerdem seien konkrete Produktpläne, etwa im Bereich Mobile Computing, von den Diskussionen nicht beroffen.
Unterdessen befeuern Börsen-Analysten wie der einflussreiche Steve Milunovich von Merryl Lynch die Diskussion zusätzlich mit der Wiederholung ihrer Forderung nach einer Aufteilung des Konzerns. Andere Stimmen fordern zudem die weitere Überarbeitung der Produktpalette, um die nach Fiorinas Rücktritt gerade wieder anziehenden HP-Aktien auf Kurs zu halten. Die Einstellung der Itanium-Workstations könne nur der Anfang gewesen sein. (law)