Felgenhersteller BBS wird verkauft
Der insolvente Schwarzwälder Felgenhersteller BBS wird in zwei Teile zerschlagen. Für das gesamte Unternehmen mit seinen zuletzt noch rund 450 Mitarbeitern habe sich kein Käufer gefunden, sagte Insolvenzverwalter Thomas Oberle. Den Bereich Motorsport werde deshalb zum Jahreswechsel der japanische Konkurrent Washi Kosan übernehmen. Auch für den deutlich größeren Geschäftsbereich mit Alufelgen für die Automobilindustrie werde aller Voraussicht nach noch in diesem Jahr ein Käufer gefunden, sagte Oberle. Die Arbeitsplätze in Schiltach (Kreis Rottweil) und Herbolzheim (Kreis Emmendingen) sollen erhalten bleiben.
Für die gesamte Firma ließ sich kein Käufer finden, deshalb wird BBS in mindestens zwei Teilen verkauft.
(Bild:Â BBS)
BBS hatte in den vergangenen Jahren eine wirtschaftliche Berg- und Talfahrt erlebt, rund 800 Mitarbeiter verloren ihren Arbeitsplatz. In diesem Jahr hätten sich die Geschäfte wieder besser entwickelt als geplant, sagte der Insolvenzverwalter. BBS hatte im Jahr 2010 nur noch rund 56 Millionen Euro umgesetzt. Im Motorsport beliefert BBS unter anderem zahlreiche Teams in der Formel 1. (dpa) (cgl)