Erlkönig der Chevrolet Corvette C7
Nach GM-Plänen geht die kommende Corvette erst Ende 2013 in den Verkauf. Ein C7-Prototyp offenbarte bei Wintertests schon wichtige Features, darunter leider keine geteilte Heckscheibe
- Matthias Nauman
München, 24. Januar 2012 – Eine schwarz verschleierte Flunder sehr bekannter Form driftet durch den Schnee. Dem Fotografen ist daher schnell klar, was er vor der Linse hat: die nächste Corvette, die C7. Die Grundlinie des Vorgängers C6 bleibt erhalten: lange Motorhaube, kleine, kanzelartige Fahrgastzelle, breiter Stand und hohes Heck mit einem Überhang als Abrisskante. Den geschossenen Fotos nach wird die C7 noch flacher werden als das aktuelle Modell. Das ursprünglich einmal angedachte geteilte Heckfenster in Anlehnung an die legendäre Corvette Sting Ray aus den 1960er-Jahren scheint es leider nicht in die Serienversion zu schaffen.
Ein bisschen Downsizing
Auch beim Inbegriff des US-Sportwagens schauen die Entwickler mittlerweile auf den Verbrauch. Deshalb wird der Hubraum des V8 reduziert, von 6,2 auf wahrscheinlich 5,5 Liter. Die Leistungsausbeute von 437 PS dürfte zumindest beibehalten, wenn nicht gar gesteigert werden. Auch bei den Fahrleistungen ist ein Plus zu erwarten, also eine Höchstgeschwindigkeit über 300 km/h und nur wenig mehr als vier Sekunden für den Spurt von null auf Tempo 100. Erstmals soll ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe Einzug halten. In den USA könnte die neue Corvette Ende 2013 an den Start gehen. Ebenfalls fest eingeplant sind erneut ein Cabrio und die Hochleistungsversion ZR1, die dann auf 700 PS oder mehr kommen könnte.
Erlkönig der Chevrolet Corvette C7 (7 Bilder)

Noch stark getarnt unterwegs: Die Neuauflage der Chevrolet Corvette, die C7
(imp)