Saab-Museum bleibt in Trollhättan
Die Stadt Trollhättan, der ehemalige Eigner Saab AB und die Stiftung "Marcus und Amalia Wallenberg" haben als Bietergemeinschaft das Saab-Automuseum als Ganzes zur Erhaltung erworben.
Trollhättan (Schweden), 25. Januar 2012 – Das Saab-Automuseum ist gerettet, berichten schwedische Zeitungen. Eine Bietergemeinschaft, bestehend aus der Stadt Trollhättan, der Aktiengesellschaft Saab AB (früherer Eigner auch der Automarke) und der Stiftung "Marcus und Amalia Wallenberg", hat demnach für umgerechnet 3,18 Millionen Euro die Sammlung als Ganzes erworben, um sie zu erhalten. Man fürchtete vorher, dass die Exponate nach der Insolvenz einzeln versteigert in alle Welt verstreut würden.
Zahlreiche Interessenten
Die Offerte der Bietergemeinschaft konnte sich gegen rund 500 weitere Gebote durchsetzen und erhielt den Zuschlag letztendlich auch aufgrund der historischen Bedeutung des Museums. Die alten Saab-Autos sind eine Touristenattraktion und damit Einnahmequelle für die Stadt Trollhättan. Der Flugzeug- und Rüstungskonzern Saab AB hatte im Jahr 2000 seine verbliebenen Anteile an der Fahrzeugsparte an General Motors verkauft. Unter dem Dach des Saab-Konzerns entstanden die meisten der Museumsstücke. Die Familie Wallenberg zählt zu den reichsten Familien Schwedens.
Saab-Museum bleibt in Trollhättan (3 Bilder)

Der Ur-Saab, der Prototyp 92001
(cgl)