ESA gibt grünes Licht für Start von Venus Express
Nach einer Überprüfung der Raumsonde soll Venus Express nun am 9. November vom russischen Raumbahnhof Baikonur aus ins All aufbrechen.
Wenn alles wie geplant verläuft, wird die ESA-Raumsonde Venus Express am 9. November an Bord einer russischen Rakete ins All abheben. Ursprünglich sollte der Start vom Kosmodrom Baikonur am 21. Oktober stattfinden, musste jedoch wegen Verunreinigungen der Sonde durch Isolierungsteile der Startstufe abgebrochen werden.
Venus Express weist große technische Ähnlichkeiten mit dem 2003 ins All expedierten Mars Express auf. Wie diese soll sie nun den der Sonne am zweitnächsten Planeten erforschen und Daten von Atmosphäre und Oberflächenbeschaffenheit liefern.
Zu Venus Express siehe auch:
- Fernleitung, Venus Express: Wie die Kommunikation mit Raumsonden funktioniert c't 22/05, S. 100
- Venus ahoi, Computer- und andere Technik an Bord des Venus Express, c't 22/05, S. 106
- Blick unter die Hüllen der Venus in Technology Review
- Raumkontrolle im Gewerbepark in Technology Review
Siehe dazu auch in Telepolis: (mhe)
- Wissenschafts-Special Weltraum