a&o erhält 900 Arbeitsplätze bei ehemaliger Siemens-Tochter

Der 2005 von Siemens abgestoßene IT-Dienstleister Sinitec hat sich nach Angaben von a&o zu einem erfolgreichen mittelständischen Unternehmen entwickelt.

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  • dpa

Gut ein Jahr nach der Übernahme der ehemaligen Siemens-Tochter Sinitec hat die Wartungsfirma a&o eine positive Zwischenbilanz gezogen. Es sei gelungen, bei Sinitec 900 Arbeitsplätze zu erhalten, sagte Stefan Schlosser von der Beratungsfirma Abiso, die die Transaktion mit eingefädelt hatte, am Mittwoch in München. Siemens selbst hatte ursprünglich 600 der 1100 Arbeitsplätze streichen wollen.

Der finanziell angeschlagene IT-Dienstleister Sinitec war 2005 von Siemens an die a&o systems & services GmbH Neuss verkauft worden. "Unter dem Dach von a&o konnte sich Sinitec zu einem erfolgreichen mittelständischen Unternehmen entwickeln", sagte Schlosser. Konkrete Geschäftszahlen wurden noch nicht genannt.

Vor dem Verkauf hatte die Konzern-Mutter Siemens mit den hohen Betriebs- und Personalkosten bei Sinitec zu kämpfen, gleichzeitig sanken die Preise für IT-Wartungsdienste. Über die Hälfte der Belegschaft sollte gehen, ganzen Standorten drohte das Ende. a&o musste auch einige Niederlassungen schließen, hielt aber am Großteil der Arbeitsplätze fest. "Wir wollten so viele Angestellte wie möglich behalten, denn es sind fast alle Experten", sagte Schlosser. (dpa) / (anw)