Safaripark: Sechs extreme Jeep-Studien
Jedes Jahr zu Ostern ist der kleine US-Ort Moab der Anlaufpunkt fĂŒr Tausende von Jeep-Fans. Zur "Easter Jeep Safari" lĂ€sst sich die Marke nicht lumpen und zeigt sechs abgefahrene GelĂ€nde-Konzepte
- rhi
Auburn Hills (USA), 29. MĂ€rz 2012 â Was in hiesigen Gefilden das GTI-Treffen am Wörthersee ist, ist in den USA die alljĂ€hrliche "Moab Easter Jeep Safari". In dem kleinen Ort im Bundesstaat Utah, nahe des Colorado River, versammeln sich ĂŒber Ostern tausende Offroad-Fans der harten Schule. FĂŒr sie hat Jeep nun gemeinsam mit Chrysler-Haustuner Mopar sechs ungewöhnliche Fahrzeuge auf die GelĂ€nderĂ€der gestellt. Das Besondere daran: Viele der beim Umbau verwendeten Teile können Fans in KĂŒrze bei Mopar erwerben.
Mehr Kraft im Wrangler
Erster im Bunde ist der Jeep Grand Cherokee Trailhawk Concept. Das groĂe SUV wird in erster Linie optisch aufgemöbelt und erhĂ€lt eine Farbgebung in WeiĂ, Grau und Rot. Hinzu kommen 18-Zoll-Offroadreifen und abgedunkelte RĂŒckleuchten. Der Jeep Wrangler Apache wendet sich an alle Fans, die schon immer ordentlich Kraft haben wollten. Zu diesem Zweck bietet Mopar einen speziellen Umbau auf einen 470-PS-V8 an. Dieser wuchtet ein maximales Drehmoment von 637 Nm auf die Kurbelwelle. Ab Sommer 2012 wird der V8-Umbau in Verbindung mit einer FĂŒnfstufen-Automatik fĂŒr US-Kunden angeboten, auch eine Sechsgang-Schaltung wird erwogen. Zu den weiteren Details des Wrangler Apache gehören Achsen vom Typ Mopar Pro 60 5.13 und halboffene SpezialtĂŒren.
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Einer der sechs Jeep-Hingucker ist der Wrangler Traildozer Concept.
Ungewöhnliche Optik
In Europa kaum bekannt ist der zwischen 1956 und 1965 gebaute Jeep Forward Control, kurz FC. An ihn erinnert man in Moab mit dem Mighty FC Concept. Seine Basis bildet der Jeep Rubicon, allerdings wurde die Fahrerkabine ĂŒber der Vorderachse platziert und der Radstand verlĂ€ngert. Teile des Umbaus wurden mit Mopar-JK-8-Kit bewerkstelligt. FĂŒr auĂergewöhnliche GelĂ€ndeeigenschaften sorgen neue Portalachsen, die jeweils umgerechnet rund 9000 Euro kosten. Maximale Traktion bieten riesige Reifen im 40-Zoll-Format auf 17-Zoll-Felgen.
Noch lÀnger
Beim Jeep J-12 Concept handelt es sich um eine verlĂ€ngerte Version des Pick-up-Umbaus fĂŒr den Jeep Wrangler. Der Fahrzeugrahmen wurde am Heck um knapp einen halben Meter gestreckt. Dadurch kann das Reserverad unter der dann 1,83 Meter langen LadeflĂ€che untergebracht werden. Die Fahrerkabine ist bewusst spartanisch gehalten. 16-Zoll-Felgen mit 36-Zoll-Bereifung runden das Bild ab. AuĂerdem steht in Moab ein Wrangler, der viele der 250 Mopar-Zubehörteile zeigt und der Wrangler Traildozer Concept, der mit 6,4-Liter-V8 und Dana-44-Achsen auch die schwersten GelĂ€ndeaufgaben vor Ort meistern soll. (imp)