US-Repräsentantenhaus will Analog-TV bereits Ende 2008 abschalten

Das US-Repräsentantenhaus will die analoge Fernsehübertragung bereits Ende 2008 vollständig einstellen.

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Das Repräsentantenhaus der US-Regierung unterstützt eine Gesetzesvorlage, die analoge Fernsehübertragung in drei Jahren vollständig einzustellen. Im Unterschied zum Senatsausschuss für Wirtschaft, Wissenschaft, Verkehr, der eine entsprechende Vorlage am 20. Oktober einbrachte, sieht das Repräsentantenhaus den vollständigen Stopp bereits für den 31. Dezember 2008 vor. Der Senatsausschuss will den Fernsehstationen hingegen eine Frist bis zum 7. April 2009 gewähren, ein Tag nach den Playoffs im College-Basketball.

Um Millionen Haushalte bis dahin mit digitalen Empfangsgeräten zu versorgen, veranschlagt das Repräsentantenhaus eine Subventionierung in Höhe von 830 Millionen US-Dollar. Die Summe würde etwa ein Viertel aller betroffenen Haushalte mit digitalen Settop-Boxen versorgen. Zu dem Preis von etwa 50 bis 60 US-Dollar müsste jeder Haushalt 10 US-Dollar selbst zuschießen. Die Senatsvorlage sieht indes vor, den Umstieg mit drei Milliarden Dollar zu subventionieren, die aus dem Erlös einer Versteigerung der frei werdenden Funkfrequenzen aufgebracht werden sollen. Senat und Repräsentantenhaus müssen sich nun einigen. (akr)