Das 24h-Rennen an der Nordschleife: 17. bis 20. Mai 2012
Mit einer kleinen Änderung im Qualifying-Reglement und einer großen Liste bekannter Persönlichkeiten mit Motorsport-Faible geht das 24h-Rennen an der Nordschleife nächste Woche in seine 40. Iteration
- Gregor Hebermehl
Nürburg, 10. Mai 2012 – Vom 17. bis 20. Mai 2012 findet die 40. Auflage des legendären 24-Stunden-Rennens auf der Nordschleife des Nürburgrings statt. Wie immer werden sich außer bekannten Rennfahrern auch alle einfinden, die sich die Zeltparty mit Motorsportbezug in der Eifel nicht entgehen lassen wollen, und es wird 2012 eine kleine Änderung der Qualifying-Regeln geben.
Laut Rennleiter Walter Hornung gab es in den vergangenen Jahren zwischen den Spitzenteams immer wieder Streit um unbehinderte Qualifying-Runden. Deshalb findet der Kampf um die 40 besten Startplätze jetzt am Freitagnachmittag als Einzelzeitfahren statt. Hornung hofft, dass der neue Modus auch für die Zuschauer attraktiver ist.
Das 24h-Rennen an der Nordschleife: 17. bis 20. Mai 2012 (14 Bilder)

24 Stunden Kampf um jeden Zentimeter: Hier der Manthey Porsche beim Rennen 2011 im Pulk.
"Das größte Rennen der Welt"
Laut Veranstalter werden zirka 200.000 Zuschauer zur Nordschleife reisen, um die über 170 Fahrzeuge bei ihrem Kampf um gute Platzierungen zu beobachten. Die ersten Fans kommen ohnehin schon am Anfang der Woche, um sich die besten Plätze am Kurs zu sichern und eine tagelange Grill- und Rennparty zu feiern. Auf der über 25 Kilometer langen Strecke heizen dann GT- und Tourenwagen um die Wette. Für Chancengleichheit in den Topklassen sorgen Mindestgewichte, vorgegebene Tankvolumen und Restriktoren im Ansaugtrakt. Beim laut Veranstalter "größten Rennen der Welt" treten Modelle wie der Porsche 911 GT R, der BMW Z4 GT3, der Audi R8 LMS ultra und der Mercedes SLS GT3 an. Sportler vom Schlage eines McLaren MP4-12C, Ford GT oder einer Chevrolet Corvette werden ebenfalls vorne mitmischen und Thomas Gottschalk wird nicht nur das Haribo-gesponsorte Team PR-technisch unterstützen, sondern ist auch der Pate des Kart-Kid-Korsos: 50 Karts rollen vor dem Rennstart am Samstag um die Nordschleife.