Mini John Cooper Works soll sparsamer werden

Ab Juli bietet Mini eine überarbeitete Version des stärksten Motors an, der im John-Cooper-Works arbeitet. Der soll spontaner auf Gaspedalbefehle reagieren, vor allem aber sparsamer als der bisherige Antrieb sein

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München, 23. Mai 2012 – Ab Juli bietet Mini in den Modellen Mini, Clubman, Cabrio, Coupé und Roadster eine überarbeitete Version des stärksten Motors an, der im John-Cooper-Works arbeitet. Der soll spontaner auf Gaspedalbefehle reagieren, vor allem aber sparsamer als der bisherige Antrieb sein.

Der neue 1,6-Liter-Motor basiert auf dem Antrieb des Cooper S. Wie dieser verfügt er über einen Twin-Scroll-Turbolader, Benzin-Direkteinspritzung und die von BMW bekannte Ventilhubsteuerung Valvetronic. Zusätzlich kann die Phase der Einlassnockenwelle stufenlos verstellt werden. Der Turbo hat außerdem einen höheren Ladedruck als beim Cooper S. Wie der alte Motor leistet der neue 211 PS bei 6000 U/min, auch das maximale Drehmoment von 260 Nm bleibt gleich. Damit erreicht der Mini bis zu 238 km/h, Tempo 100 soll aus dem Stand nach 6,8 Sekunden anliegen.

Mini John Cooper Works soll sparsamer werden (5 Bilder)

Mini Cabrio in der John-Cooper-Works-Version: Bald wird das 211 PS starke Auto etwas sparsamer.

Erstmals kann man die JCW-Modelle gegen Aufpreis auch mit einer Sechsgang-Automatik bestellen, die sich bei Bedarf über Schaltwippen am Lenkrad bedienen lässt. Sparen sollen außerdem Rekuperation, elektromechanische Servolenkung und bei den Handschaltern eine Schaltpunktanzeige und Start-Stopp-Automatik. Im NEFZ soll der kleinste John Cooper Works in der Schaltversion nun 6,6 statt 7,1 Liter je 100 Kilometer verbrauchen. Die Version mit Automatikgetriebe benötigt einen halben Liter mehr. Die Preise für die JCW-Varianten beginnen bei 29.500 Euro, das teuerste Modell John Cooper Works Countryman kostet 34.800 Euro. (imp)