Der Mini wird wieder etwas größer
Mini arbeitet an der Zukunft. Das zeigen zwei frisch ertappte Erlkönige. Während das dreitürige SUV namens Paceman noch 2012 kommt, ist die dritte Generation des "normalen" Mini erst 2013 zu erwarten
- rhi
Haar, 23. Mai 2012 – Er ist nicht gerade geräumig und teuer: Dennoch hat sich der Mini in seiner modernen Version zum Bestseller im BMW-Konzern entwickelt. Wegen der guten Nachfrage kann man sich mit der Entwicklung eines Nachfolgers des 2006 vorgestellten Modells Zeit lassen. Jetzt zeigt ein Erlkönig, in welche Richtung sich der Nachfolger entwickelt. Ein zweiter Prototyp verrät hingegen, dass die Mini-Palette noch weiter ausgebaut wird.
Neu und doch vertraut
Für die dritte Generation erwarten wir nicht nur eine weiterentwickelte Optik, sondern auch mehr Platz. Bereits erkennbar sind beim Erlkönig horizontale Rückleuchten im Stil der Paceman-Studie von 2011 und ausgesprochen große Scheinwerfer. Trotz dieser Änderungen bleiben typische Mini-Charakteristika wie die Fensterlinie erhalten. Der Innenraum wird vermutlich etwas mehrheitsfähiger ausfallen.
Der Mini wird wieder etwas größer (12 Bilder)

Noch gut getarnt erprobt BMW die nächste Mini-Generation.
Technisch setzt Mini in Zukunft auf zwei verschiedene Plattformen. Die kleinere Ausgabe misst 3,80 Meter, wodurch der normale Mini um zehn Zentimeter wachsen würde. Eine 4,20 Meter lange Basis ist langfristig für Clubman und Countryman angedacht, auch ein künftiger BMW-Kleinwagen soll sie als Grundlage nutzen. Unter die Haube des nächsten Mini wandern ab Herbst 2013 aufgeladene Drei- und Vierzylinder mit Direkteinspritzung. Die Dreizylinder bekommen einen großzügigen Hubraum von 1,5 Liter und leisten maximal 115 PS. Zum Vergleich: Aus nur einem Liter holt Ford bis zu 125 PS.
Weniger ist mehr
Schon auf dem Pariser Auto-Salon Ende September 2012 debütiert der neue Mini Paceman. Wie bereits erwähnt, trug eine Studie aus dem Jahr 2011 diesen Namen. Sie zeigte, wie eine dreitürige Version des Countryman aussehen könnte. Die Serienversion übernimmt weite Teile hiervon, wie ein Erlkönig verrät. Bis zur B-Säule gleicht der Paceman dem Countryman, dann differenziert sich der Dreitürer durch eine andere Fensterlinie und neue Rückleuchten. Vorbild für diese Taktik könnte der Range Rover Evoque sein. Die Motorenpalette teilen sich Paceman und Countryman. (imp)