Vollgas beim Vertrieb in Europa

Brammo bringt seine Elektro-Bikes Enertia und Empulse nun auch in Europa auf den Markt. Im Vergleich zu Elektroautos sind die Bikes erschwinglich. Die günstigste Brammo gibt es schon für 7000 Euro

vorlesen Druckansicht 41 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.
Von
  • sle

Burgkirchen, 29. Juni 2012 – Brammo, der US-Hersteller von Elektro-Motorrädern aus Ashland (Oregon), will nun auch in Europa Fuß fassen. Vom bayerischen Burgkirchen aus steuert Europa-Manager Hans Eder den Aufbau eines europaweites Vertriebsnetzes. Derzeit ist Brammo in sieben europäischen Ländern vertreten – Tendenz steigend. "Meist sind es gerade die traditionellen Motorradhändler, die sehr schnell erkennen, dass sie mit Brammo den entscheidenden Schritt in die Zukunft gehen können", sagt Eder. "Elektrisch betriebene Motorräder sind längst in der öffentlichen Wahrnehmung angekommen", glaubt Eder. Keine Emissionen, kein Krach, niedrige Betriebskosten: Elektobikes sind nach der Überzeugung Eders nicht nur politisch korrekt, sondern auch ziemlich sexy.

"Momentan sind unsere City-Motorräder aus der Enertia-Serie unsere Zugpferde. Diese Motorräder vereinen hohe Endgeschwindigkeiten von bis zu 100 km/h bei gleichzeitig alltagstauglichen Reichweiten von bis zu 100 Kilometer – und das ab einem Endverbraucherpreis von unter 7000 Euro. Bis vor wenigen Jahren waren diese Leistungen nicht unter 13.000 Euro zu haben". In den Startlöchern steht die Brammo Empulse, die auf dem US-Markt bereits verkauft wird. Ab März 2013 wird das reinrassige Elektro-Superbike dann auch hierzulande unterwegs sein. Mit einer Spitzenleistung von 56 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h sowie mit Reichweiten von bis zu 195 Kilometer stellt die Empulse derzeit die Evolutionsspitze der Brammo-Bikes dar.

Vollgas beim Vertrieb in Europa (4 Bilder)

Elektrobikes von Brammo: Zugpferd der US-Marke ist die Enertia.

(imp)