Internet per Wimax-Funk jetzt auch in Dresden
Der Internet-Provider Deutsche Breitbanddienste GmbH (DBD) nimmt in Dresden ein Wimax-Netz mit 30 Funkzellen in Betrieb, das zunächst DSL-lose Stadtteile versorgen soll.
Der bereits in Berlin und Heidelberg tätige, von Intel mitfinanzierte Internet-Provider Deutsche Breitbanddienste GmbH (DBD) nimmt in Dresden ein Wimax-Stadtfunknetz in Betrieb. Für 10 Euro im Monat bekommen Maxxonair-Kunden einen 1-MBit/s-Anschluss, der allerdings auf 1 Gigabyte Übertragungsvolumen begrenzt ist. Jedes darüber hinausgehende Megabyte kostet 1,5 Cent. Angaben zur Upstream-Geschwindigkeit macht DBD nur bei den Geschäftskundentarifen.
Eine Privatkunden-Flatrate mit 2 MBit/s kommt auf 20 Euro monatlich. Im Verlauf des ersten Quartals 2007 will DBD für 10 Euro mehr noch unbegrenzte Telefonate ins deutsche Festnetz drauflegen. Das nötige Funkmodem stellt der Provider, die Vor-Ort-Installation kostet einmalig 70 Euro. Wer sich für 12 Monate bindet, zahlt 39 Euro für die Einrichtung des Zugangs. Diese Gebühr entfällt, wenn man sich für 24 Monate Mindestlaufzeit entscheidet. (ea)