Steckerflitzer
Für alles über acht Minuten würde er auf der Nordschleife keinen Helm aufsetzen, bekannte Walter Röhrl einmal. Im neuen Porsche 918 Spyder herrscht für ihn ab jetzt Helmpflicht: Er erreichte rekordverdächtige 7:14 Minuten
- rhi
Stuttgart, 25. September 2012 – Bereits ein Jahr vor seinem Produktionsstart im September 2013 sorgt der Porsche 918 Spyder für Aufsehen. Ein Prototyp des Plug-in-Hybrid-Supersportlers umrundete jetzt die Nordschleife des Nürburgrings in 7:14 Minuten. Das ist schneller als gedacht und hat sogar noch Potenzial für eine weitere Verbesserung.
Eines der schnellsten Straßenautos
Die Rundenzeit des 918 Spyder gehört laut Porsche zu den besten, die jemals für straßenzugelassene Fahrzeuge mit Serienbereifung gemessen wurden. Das Entwicklungsteam hatte aber nur eine freie Runde zur Verfügung, die zudem aus dem Stand heraus gestartet werden musste. Der Supersportwagen war mit Serienreifen von Michelin ausgerüstet, hinzu kam das optionale "Weissach"-Paket, welches nicht näher definierte Maßnahmen zur Steigerung der Fahrdynamik beinhaltet.
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Der Prototyp des Porsche 918 Spyder umrundete die Nordschleife in 7:14 Minuten.
Noch mehr Kraft
Mit einer Systemleistung von jetzt über 795 PS hat der Porsche 918 Spyder nochmals etwas an Leistung zugelegt. Bislang wurde von 770 PS gesprochen. Der Antrieb besteht aus einem 4,6-Liter-V8 in Mittelmotorlage plus je einem Elektromotor pro Achse. Eine Lithium-Ionen-Batterie stellt 6,8 kWh Kapazität bereit. Bis zu 25 Kilometer weit soll der Hightech-Porsche rein elektrisch kommen, zudem sollen mit Strom über 150 km/h drin sein. Insgesamt beträgt die Spitze mehr als 325 km/h, in unter drei Sekunden geht es von null auf 100 km/h. Die Karosserie des 918 Spyder besteht aus einem CFK-Monocoque. Das macht den auf 918 Exemplare begrenzten Wagen teuer: Deutsche Kunden müssen mindestens 768.026 Euro hinblättern, die Auslieferungen starten im November 2013. (imp)