SSangYong: Neuheiten in Paris
SsangYong zeigt auf dem Pariser Autosalon die überarbeiteten Versionen des Korando oder des Actyon Sports. Auch der Rexton wird kräftig modernisiert. Dazu kommt die sparsame Studie e-XIV
Paris, 8. Oktober 2012 – Die koreanische Marke SsangYong stellt auf dem Pariser Autosalon (noch bis 14. Oktober 2012) eine Reihe von Neuheiten vor. Korando und Actyon Sports wurden leicht überarbeitet, die Studie e-XIV soll zeigen, wie man sich ein sparsames SUV vorstellt. Gezeigt wurde auf der Messe auch der Rexton W, der irgendwann im nächsten Jahr zu den deutschen Händlern rollen soll.
Rexton: Nun auch mit Euro 5
Das 4,72 Meter lange, siebensitzige SUV Rexton wird in Deutschland seit 2003 angeboten. Nach dem Facelift im Jahr 2006 hieß das Modell Rexton II. Nun startet die dritte Version als Rexton W. Der Neue ist wie der Rexton II wahlweise mit manuellem oder automatischem Getriebe, als 2WD oder 4WD erhältlich.
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SsangYong Rexton W: Die dritte Version des groĂźen SUV kommt in Deutschland auf den Markt.
Der Rexton II wurde von einem Fünfzylinder-Diesel angetrieben, der 161 PS und 340 Nm brachte und nur die Euro-4-Norm erfüllte. Er konnte nur durch eine Ausnahmegenehmigung, die bis Ende 2012 gilt, noch als Neuwagen verkauft werden, denn eigentlich müssen alle Autos, die seit dem 1. Januar 2011 erstmals zugelassen werden, mindestens die Euro-5-Norm erfüllen. Diese Befristung ist auch der Grund, warum man bei SsangYong das neue Modell bisher nur sehr verhalten bewirbt, denn alle Modelle des Rexton II, die bis zum 31.12. 2012 nicht verkauft sind, müssen wieder exportiert werden. Deswegen gibt es noch keine Informationen, wann genau das neue Modell in Deutschland auf den Markt kommt und was es kosten wird. Derzeit starten die Preise für den Rexton II bei 33.990 Euro – der Nachfolger dürfte ähnlich viel kosten.
Vergleichsweise durstig
Der Rexton W e-XDi200 bekommt einen Vierzylinder mit 2,0 Litern Hubraum. Er liefert 155 PS und 360 Nm. Der Verbrauch im NEFZ beträgt bei der Version mit Sechsgang-Schaltung und Hinterradantrieb 7,3 l/100 km – ein deutlicher Fortschritt gegenüber dem Vorgänger, der noch 8,6 Liter brauchte. Im Vergleich zur deutschen Konkurrenz ist aber auch der neue Verbrauch kein Highlight. Ein BMW X3 xDrive20d, immerhin 184 PS kräftig und mit Allradantrieb ausgestattet, ist im NEFZ mit 5,6 l/100 km angegeben. Selbst ein VW Touareg V6 TDI liegt mit seinen 7,0 Litern noch minimal günstiger.