Mehr Motoren und teure Assistenz

Schon vor dem Start des neuen Golf erweitert VW die Motorenpalette um zwei Benziner. Dazu kommt ein Fahrerassistenz-Paket, das teurer ist, als es zunächst scheint

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Wolfsburg, 11. Oktober 2012 – Der Volkswagen-Konzern ist derzeit nicht nur für Absatzrekorde gut: Schon vor der Händlerpremiere am 10. November erweitert VW die Motorenpalette für den neuen Golf. Und auch bei den Sonderausstattungen schnürt die Marke ein neues, bemerkenswertes Paket.

Die zusätzlichen Maschinen im Golf sind eigentlich keine Überraschung. Neu in der Preisliste sind der 1.2 TSI mit 105 PS und der 1.4 TSI mit 122 PS. Den kleinen Motor gibt es als Trendline ab 18.450 Euro, für den 1.4 TSI muss der Kunde mindestens die Comfortline-Variante nehmen und 21.525 Euro anlegen. Beide Motoren sind auch mit einem 7-Gang-DSG zu haben, was mit der Ausstattung Comfortline 1825 Euro Aufpreis kostet. Käufer der noblen Highline-Version zahlen nochmals 75 Euro mehr, warum auch immer. Für sie gibt’s derzeit auch keine Benziner unterhalb des 1.4 TSI. Der stärkste Benziner ist der 1.4 TSI mit 140 PS, den es gegen eine Zuzahlung von 550 Euro auch mit Zylinderabschaltung gibt. Damit sinkt der Verbrauch im NEFZ von 5,2 auf 4,7 l/100 km. Neu ist ebenfalls die Möglichkeit, einen Allradantrieb zu ordern. Den gibt es derzeit nur in Verbindung mit Schaltgetriebe und den beiden Dieselmotoren, die 105 oder 150 PS leisten.

Mehr Motoren und teure Assistenz (4 Bilder)

VW erweitert die Auswahl beim neuen Golf schon vor dem Start. Neu sind der 1.2 TSI und der 1.4 TSI.

(alle Bilder: Volkswagen)

Für die Ausstattungslinien Comfortline und Highline bietet VW ein „Fahrerassistenz-Paket“ an. Hier erhält der Kunde elektronische Helfer wie die automatische Distanzregelung ACC, das Umfeldbeobachtungssystem „Front Assist“ mit City-Notbremsfunktion, Bi-Xenon-Scheinwerfer, dynamische Fernlichtregulierung oder Spurhalteassistent. Enthalten ist auch eine Verkehrszeichenerkennung, was die Sache teurer als zunächst gedacht macht. Denn die technischen Voraussetzungen dafür enthält nur das teuerste Navigationssystem „Discover Pro“, was für die genannten Ausstattungslinien nochmals zusätzlich 2315 Euro kostet. Damit summiert sich der Aufpreis für das Paket insgesamt auf stolze 4845 Euro für den Comfortline, inklusive des Multifunktionslenkrades (+180 Euro), das mitbestellt werden muss. Highline-Käufer kommen schon für 4005 Euro davon. (mfz)