2005 wurden 34 Millionen Symbian-Handys verkauft

Erneut meldet der Entwickler des Symbian-Betriebssystems für Mobiltelefone, die britische Symbian Limited ein kräftiges Absatzplus für Endgeräte mit Symbian OS.

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Von
  • Sven-Olaf Suhl

Erneut meldet der Entwickler des Symbian-Betriebssystems für Mobiltelefone, die britische Symbian Limited ein kräftiges Absatzplus für Endgeräte mit Symbian OS. Allein im vierten Quartal des vergangenen Jahres wurde mit 10,9 Millionen verkaufter Handys und Smartphones ein neuer Verkaufsrekord aufgestellt – im dritten Quartal 2005 waren es 8,54 Millionen Geräte. Im Gesamtjahr 2005 wurden 33,9 Millionen Symbian-Telefone abgesetzt, 2004 waren es 14,4 Millionen. Dies entspricht einem Zuwachs von 136 Prozent. Symbian schätzt, dass inzwischen insgesamt 58,8 Millionen Symbian-Telefone verkauft worden sind. 2000 wurde nach Angaben der 1998 gegründeten Firma mit dem Ericsson R380 das erste Handy mit Symbian OS kommerziell verfügbar.

Symbian schätzt, dass 35 Prozent der 2005 ausgelieferten 3G-Mobiltelefone sein Betriebssystem an Bord hatten. Zum Jahresende befanden sich bei neun Lizenznehmern 58 Modelle in der Entwicklung beziehungsweise der Vorbereitung auf den Serienstart, darunter zahlreiche Geräte mit Symbian OS v9. Zugleich räumt das Unternehmen ein, dass sich die Zahl der Symbian-basierten Handys nach wie vor klein ausnimmt gegenüber der Gesamtzahl der Mobiltelefone, die 2005 mit über 825 Millionen ausgelieferter Handys einen neuen Rekord erreichte. Symbian strebt eine größere Verbreitung seines Betriebssytems auf Handys der mittleren und unteren Preisklasse an. Zugleich droht dem Entwickler, dessen Gründungsgesellschafter Ericsson, Nokia, Motorola und Psion sind, Konkurrenz im angestammten Marktsegment durch den Software-Giganten Microsoft. Dieser sucht in Taiwan Partner für Low-Cost-PDAs, um den Marktanteil seines Betriebssystems für mobile Endgeräte zu erhöhen. (ssu)