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Microsoft-Chef Steve Ballmer hält Rede zur CeBIT-Eröffnung 2008

"Steve Ballmer unterstreicht mit diesem Auftritt die Bedeutung der CeBIT 2008 – und des deutschen IT- Standortes", sagte Microsofts Deutschland-Chef Achim Berg, der auch Berichte über schleppende Vista-Verkäufe zurückwies.

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Von
  • dpa

Microsoft-Chef Steve Ballmer wird im kommenden Jahr zur Eröffnung der weltgrößten Computermesse CeBIT in Hannover eine Grundsatzrede halten. "Steve Ballmer unterstreicht mit diesem Auftritt die Bedeutung der CeBIT 2008 – und des deutschen IT- Standortes", sagte Achim Berg, Geschäftsführer der Microsoft Deutschland GmbH, der dpa. Ballmer war zuletzt zur Eröffnung der CeBIT 2002 in Hannover aufgetreten. 2005 hatte Microsoft seine CeBIT-Teilnahme infrage gestellt, sich aber doch dafür entschieden – unter anderem nach Intervention von Ballmer selbst.

Am Rande einer Partnerkonferenz in Düsseldorf wies Berg Berichte über ein schleppendes Geschäft mit dem neuen Microsoft-Betriebssystem Windows Vista zurück. Das Vista-Geschäft in Deutschland sei "extrem gut" verlaufen. Es werde quasi jeder PC für private Anwender mit Vista verkauft. Und auch der Absatz im Segment der Businesskunden laufe zufrieden stellend. "Jedes Großunternehmen in Deutschland testet Vista oder setzt es bereits ein." In diesem Bereich laufe die Ablösung der Vorgängersysteme in der Regel über die Erneuerungszyklen bei der Hardware.

Mit Blick auf das Wettbewerbsurteil des EU-Gerichtshofs erster Instanz über das Strafgeld der Europäischen Union gegen Microsoft betonte Berg, sein Unternehmen werde sich an die Regeln der EU-Kommission halten und auch weiterhin in Europa investieren. Sein Unternehmen habe aber noch nicht entschieden, ob man gegen das Urteil Berufung einlegen werde. Das Urteil betreffe Themen aus dem Jahr 2000, die sich weitgehend erledigt hätten. "Microsoft von heute ist nicht mehr Microsoft von damals."

An der Konferenz in Düsseldorf nehmen rund 1300 Vertreter von Microsoft-Partnerfirmen teil. Der Softwarekonzern, der in Deutschland rund 2000 Beschäftigte hat, agiert im deutschen Markt vor allem über ein Netz von 32.000 Partnerunternehmen, die zusammen mehr als 100.000 Mitarbeiter beschäftigen. (dpa) / (jk)