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Volkswagen stellt auf dem Genfer Autosalon (noch bis zum 17. März 2013) einen neuen Golf Kombi vor. Der Variant folgt der Limousine damit nach gut einem halben Jahr. Der Neue soll seinen Vorgänger nicht nur beim Platzangebot überbieten

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Wolfsburg, 11. März 2013 – Volkswagen stellt auf dem Genfer Autosalon (noch bis zum 17. März 2013) einen neuen Golf Kombi vor. Der Variant folgt der Limousine damit nach gut einem halben Jahr – das war nicht immer so. Der Golf V kam mit vier Jahren Verspätung und blieb nur knapp zwei Jahre im Programm. Der Neue soll seinen Vorgänger nicht nur beim Platzangebot überbieten.

VW hat mit dem neuen Golf Variant ein betont unauffälliges Autos vorgestellt. Nachdem die Heckpartie der vergangenen beiden Generationen hier und da für Irritationen gesorgt hatte, haben die Designer die Rückansicht der des Passat Variant angeglichen. Die Heckscheibe steht recht steil – gut so, denn der Golf soll schließlich auch in dieser Auflage tatsächlich ein Kombi sein und nicht nur so tun. Der Kofferraum wurde um stolze 100 Liter vergrößert und fasst nun 605 Liter Gepäck. Klappt man die Rücksitze um, wächst das Fassungsvermögen auf 1620 Liter. Der neue Golf Variant ist etwas flacher und länger als sein direkter Vorgänger, die Golf Limousine überragt er um knapp 31 cm. Mit einer Gesamtlänge von 4,56 m ist er deutlich kürzer als ein Skoda Octavia Combi oder ein Opel Astra Sports Tourer.

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Auf dem Genfer Autosalon stellt VW den neuen Golf Variant vor.

Die Motoren sind aus der Limousine bekannt. Das Basismodell wird der 1.2 TSI mit 86 PS, darüber rangiert der 105-PS-TSI. Der 1.4 TSI wird mit 122 und 140 PS angeboten, letzterer mit Zylinderabschaltung. Die Dieselmotoren leisten 105 oder 150 PS. Kurz nach dem Verkaufsstart wird der BlueMotion ins Programm genommen. Sein 1.6 TDI soll im NEFZ nur 3,3 l/100 km verbrauchen. Das entspricht 87 g/km CO2 und zeigt, dass die Entwicklung auch bei konventionellen Motoren weiter voranschreitet. Bis vor kurzem war so ein Wert bei VW nur in einem spartanisch ausgestatteter Polo mit deutlich weniger Leistung möglich. Erreicht haben will VW diesen Verbrauch unter anderem durch ein länger übersetztes Getriebe, eine Tieferlegung um 15 mm und teilweise geschlossene Kühlerschutzgitter. Wir sind gespannt, wie nah der Golf diesem Wert in der Praxis kommt.